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20. Vorschriften wegen Benutzung der Amplonischen Bibliothek zu

Erfurt, von dem Stifter derselben und des dasigen Collegiums

zur Himmelsporte, Amplonius (Rattingen) de Bercka oder de

Fago im Jahre 1433. selbst abgefasst. Von Hofrath Dr. L. F.

Hesse in Rudolstadt mnilgetheilt

78

21. Notiz über zwei noch nicht beschriebene Werke. Von Prof.

Dr. Reuss in Nürnberg :

79

22. Répertoire de bibliographies spéciales. Ouvrages qui contien-

nent de la musique notée Von G. Brunet, Secretair der

Akademie der Wissenschaften in Bordeaux

81

23. Le Palais Mazarin, par Mr. Léon de Laborde.' von Eben-

demselben

87

24. Aus einer gereimten Lebensbeschreibung des h. Benedikt. Von

Archivar Herschel in Dresden

90

25. Anzeige von: Turnier-Buch Herzogs Wilhelm IV. von Bayern,

von 1510 bis 1545., von Theob. und Clemens Senerelder;

mit Erklärungen von Friedr. von Schlichtegroll und Kiefa

haber. München 1817–28. Von Josalph

93

26. Bibliothek chronik und Miscellaneen. Voin Herausgeber 95

27. Historia salyrica. Von Archivar Herschel in Dresden .

97

28. Ventes faites à Paris. Prix élevés des livres. Von G. Brunet,

Secretair der Akademie der Wissenschaften in Bordeaux : 103

29. Variétés bibliographiques. Ouvrages avec des dates singulières.

Von Ebende in selben .

107

30. Sur une traduction inédite du Paradis perdu de Milton en dia-

lecte du Rouergue. Von Eben demselben

109

31. Choregraphie. Von Archivar Herschel in Dresden

110

32. Bibliothekchronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 111

33. Zur Erinnerung an Dr. Carl Philipp. Christian Schönemann,

Herzogl. Bibliothekar in Wolfenbültel, und an dessen Sohn, Dr.

Anton Wilhelm Ollo Schönemann. Von Universitätsbiblio-

thekar Prof. Dr. L. Schweiger in Göttingen

113

34. Bibliothekchronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber

128

35. Handschriften der öffentlichen Bibliothek zu Basel. Von Prof.

Dr. Wilh. Theod. Streuber in Basel

129

36. Die neusten Ausgaben der griechischen liturgischen Bücher. Von

Privatdocent Dr. Mone in Heidelberg

135

37. Variétés bibliographiques. Von G. Brunet, Secretair der Aka-

demie der Wissenschaften in Bordeaux .

139

38. Nachträgliches über den Codex Briegensis. Von Archivar Here

schel in Dresden

142

39. Noliz. (Ueber die Legende des b. Benedikt

. vgl

. Nuin. 24.)

Von Bibliothekar Prof. Dr. Pfeiffer in Stuttgart

143

40. Bibliothekchronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 144

41. Ueber Einrichtung und Katalogisirung der Bibliotheken, mit be-

sonderer Beziehung auf die Schrift: „Seizinger (Joh. Georg),

Bibliothektechnik. Leipzig 1855.“ Vom K. Bibliothekar Dr. M.

Ph. Stenglein in Bamberg

145

42. Vente de la bibliothèque de Mr. Debure. Von G. Brünet,

Sekretair der Akademie der Wissenschaften in Bordeaux 153

43. Zur baierischen Geschichte. Von Archivar Herschel in Dresden 155

44. Bitte (das Lied von Hörnen Seifrid betreffend). Von Julius

Feiralik, Amanuensis der K. K. Universitäts - Bibliothek zu

Wien . .

45. Die Bibliothek des Herzogs von Genua. Von dem Geh. Rath
Neigebaur in Breslau

161

46. Zur baierischen Geschichte u. s. w. (Beschluss von Num. 43.) 167

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47. Handschriften der öffentlichen Bibliothek zu Basel . $. W.

(Fortsetzung von Num. 35.)

169

48. Christoph von Grimmelshausen.' yon Prof. Dr. d. von Keller

in Tübingen

174

49. Bibliothekchronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 176

30. Handschriften der öffentlichen Bibliothek zu Basel u. s. w.
(Fortsetzung von Num. 47.)

177

51. Zur Geschichte der alten nach Rom entführten Bibliothek zu Hei-

delberg. Vom K. Oberbibliothekar Dr. A. Ruland in Würzburg 185

52. Die Handschrift des Renners in der Fürstlich Oettingen-Wal-

lersteinischen Fideicommiss - Bibliothek. Vou Wilh. Freiherrn

von Löffelholz in Wallerstein .

191

53. Bibliothek chronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber. 192

54. Zur Geschichte der alten nach Rom entführten Bibliothek zu

Heidelberg, u. s. w. (Fortsetzung und Schluss von Num. 51.). 193

55. Zur Geschichte Kaiser Siegmunds. Von Archivar Herschel

in Dresden

235

56. Zur Geschichte des Markgrafen Leonellus zu Ferrara: Von

Eben demselben

238

57. Bibliothek chronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 240

58. Ein altes Diurnale. Von Karl Gautsch in Dresden

241

59. Reime auf Kaiser Heinrich VII. Von Archivar Herschel in Dresden 246

60. Petrus Ravennas. Von Eben demselben

251

61. Die Familie der Stephanus. Von N. S. .

254

62. Ueber Burchard von Strassburg. Von Dr. J. c. m. Laureni

in Hamburg

255

63. Bibliothek chronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 256

64. Mittheilungen über einige von Johann Christoph Woll nicht be-

schriebene Briefsammlungen der hamburgischen Stadtbibliothek,

sowie über eine dort aufbewahrte Abschrift des Briefwechsels

von Stephan Pighius. Von Dr. F. L. Hoffmann in Hamburg 257

65. Zur Geschichte der Leipziger Buchdrucker. Von Lic. theol. J.

K. Seidemano, Pastor in Eschdorf bei Pillnitz

266

66. Die spanische Romanze: Rosa fresca. Von Ebendemselben 267

67. Répertoire de bibliographies spéciales. Ouvrages qui contien-

nent de la musique gravée. (Fortsetzung von Num. 22.) : · 269

68. Mittheilungen über einige von Johann Christoph Wolf nicht be-

schriebene Briefsamınlungen u. 5. w. (Beschluss von Num. 64.) 273

69. La Comédie du Pape malade. Von G. Brunet, Secretair der

Akademie der Wissenschaften in Bordeaux

280

70. Laus vigiliarum. Von Archivar Herschel in Dresden

285

71. Burgundio. Von Ebendemselben ...

287

72. Bibliothekchronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber

288

73. Besançon. Von Archivar Herschel in Dresden

289

74. Johann Rothe. Von Ebendemselben .

293

75. Bibliographie du Rothwelsch ou argot allemand. Von G. Bru-

net, Secretair der Akademie der Wissenschaften in Bordeaux 298

76. La Zasetta, poème italien fort peu connu. Von Ebendem-

solben.

301

77. Ueber eine Handschrift der Kirchenbibliothek zu Stadtilm. Von

Dr. L. F. Hesse in Rudolstadt

305

78. Cynthio degli Fabritii. Von G. Brunet, Secretair der Akade-

mie der Wissenschaften in Bordeaux

310

79. Zur Geschichte König Albrechts II. Von Archivar Herschel

in Dresden

315

80. Heinrich Steinhöwel. Von Wie'chmann-Kadow auf Kadow

bei Goldberg im Mecklemburgischen

319

81. Die Karthause Grünau. Von Archivar Herschel in Dresden 320

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82. Die Bibliothek der Kaiserlich Leopoldino-Carolinischen Akademie

der Naturforscher... Von Geh. Rath Neigebaur in Breslau 321

83. Zur neuesten Kritik über Einrichtung und Katalogisirung von

Bibliotheken. Von J. G. Seizinger in Nürnberg

327

84. Milites literati. Von Archivar Herschel in Dresden

330

85. Mythographie im Mittelalter. Von Ebende m selben

333

86. Bibliothek chronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 336

87. Notiz von zwei merkwürdigen noch ungekannten Blättern. (1. An-

zeige der Ausgabe von Hieronymi Epistolae, Mogun-

tiae, Petr. S choiffer de Gernsheym, 1470. II. Ein
Lied vom heiligen Grabe, 1479.) Vom Herausgeber

337

88. Ein merkwürdiges Doppel-Plagiat

. Von Bibliotheksecretair E.

G. Vogel in Dresden .

343

89. Die Alizeller Chronik. Von Archivar Herschel in Dresden 348

90. Ueber den Gebrauch Homerischer und anderer griechischer

Verse bei therapeutischen Besprechungen, und Anbietung einer

Sammlung von Materialien hierüber. Von Prof. Dr. Reuss in

Nürnberg

351

91. Bibliothekchronik und Miscellaneen. Vom Herausgeber 352

92. Auszug aus dem Jahresberichte der Kaiserlich Oeffentlichen Bi-

bliothek zu St. Petersburg für 1855, überreicht dem Herrn Mi-

nister des Kaiserlichen Hofes von dem Director der Bibliothek,

Mitgliede des Reichsrathes und Staatssecretair Baron M. von

Korff, und auf Befehl Seiner Majestät des Kaisers bekannt

gemacht

353

93. Livres imprimés sur papier de couleur. Von G. Brunei, Secre-

tair der Akademie der Wissenschaften in Bordeaux

365

94. Nachtrag zu meinem Aufsatze über Chr. Fr. Paullini's gelehrten

Briefwechsel in der Jenaischen Universitätsbibliothek. (s. S. 65

bis 71 dies. Jahrganges.) Von Hofrath Dr. L. F. Hesse in
Rudolstadt.

367

95. Auszug aus dem Jahresberichte der Kaiserlich Oeffentlichen Bi-

bliothek zu St. Petersburg für 1855, u. s. W.

369

96. Slavische Prachtwerke. Von Geb. Rath Neigebaur in Breslau 378

97. Zur Druckgeschichte der zwölf Artikel. Von Dr. Jos. Ruland

in Würzburg

381

98. Ueber einen angeblichen Fund von Handschriften in St. Daniele.

Von Hofr. Prof. Dr. Hänel in Leipzig .

384

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Die Verdienste

des
Archivdirectors Franz Joseph Mone

und seines Sohnes
Dr. Fridegar Mone
um das Palimpsesten-Wesen.

Es giebt kaum einen Gegenstand, der die Aufmerksamkeit und das Interesse der Bibliotheksmänner mehr in Anspruch nehmen kann als Dasjenige, was die Palimpsesten und deren Behandlung betrifft, und doch ist verhältnissmässig, seit A. W. von Schröter in seiner dem XXIV. und XXV. Bande des Hermes 1) eingerückten und zwar sehr gelungenen „Uebersicht der vorzüglichsten seit dem Jahre 1813 besonders durch Codices rescripti neuentdeckten Stücke der griechischen und römischen Litteratur“ diesen Gegenstand ausführlicher behandelte, weniger für diese Sache geschehen!

Die Worle Schröters: „Um so mehr muss man Herrn Mai's Verdienst anerkennen: denn er ist es ge

1) Hermes oder kritisches Jahrbuch der Litteratur No. XXIV der ganzen Folge. Leipzig bei Brockhaus 1824. S. 318—384. und Band XXV. Leipzig, 1826. Seite 271–388. XVII. Jahrgang

1

wesen, der in ûà serer Zeit die Aufmerksamkeit der Gelehrten wie kein früherer auf diese Handschrifter geführt hat; die rastlosen Nachforschungen, welche er seit dem Jahre 1813 in den vorzüglichsten Bibliotheken Italiens anstellte, waren vorzüglich auf Palimpsesten gerichtet, und was er aus ihnen entzifferte, hat alle Erwartungen übertroffen. Er ist der Erste, welcher die Palimpsesten so benutzt hat, als sie es verdienen! Ihm folgten Niebuhr, Peyron und Andere scheinen weniger Eindruck als zu erwarten, auf die Befähigten gemacht, seine Aufforderung: „Jetzt kommt es aber darauf an, dass man auf dem so herrlich eröffneten Weg nicht stille stehe! Das meiste ist gewiss noch zu thun!“ wenig gewirkt zu haben, indem von da ab fast Niemand mehr diesen Weg betrat!

Am wenigsten aber haben von jeher auf diesem Wege die teutschen Bibliotheken geboten, obschon auch hierin vor allen ein Teutscher vorausgegangen war. Dieser war der Wolfenbüttler Archidiacon Franz Anton Knittel, der in seinem schönen Werke:

Ulphilae versionem Gothicam nonnullorum capitum epistolae Pauli ad Romanos venerandum antiquitatis monumentum pro amisso omnino per multa saecula .. habitum e litura codicis cujusdam manuscripti rescripti . . . Guelpherbytan. Biblioth. . una cum variis variae litteraturae Monimentis huc usque ineditis eruit

etc. Fr. A. Knittel. Guelpberbyti (1761.) für solche Untersuchungen, obschon es ihm eigentlich mehr um den Text des Neuen Testaments zu thun war, eigentlich die Bahn brach, wie er denn auch S. 507–532 eine „Descriptio critica manuscriptorum rescriptorum, quae in Augusta apud Guelpherbytapos Bibliotheca adservantur“ beifügte, überhaupt sehr merkwürdige Principien aufstellend.

Von da an war es mit Palimpsesten Teutscher Bibliotheken stille, bis im Jahre 1805 der Oberbibliothekar der Universität Würzburg Dr. Michael Feder') die Bearbeitung des einzigen Codex rescriptus, den diese Bibliothek kurz vorher aus der Würzburger Domstiftsbibliothek erhalten hatte, begann und in kurzer Zeit vollendete, so dass der vormalige Domstifts-Archivar J. A. Oegg in seinem wenig bekannt gewordenen Buche: „Versuch einer Korographie der Erz- und Grossherzogl. Haupt- und Residenzstadt Würzburg, oder historische Entwicklung ihrer Erbauung und Cultur I. Band. Würzburg 1808." S. 360—376. VI. „Codex deletus continens

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1) Ueber Feder vergleiche man: Ant. Ruland: Series et vitae Professorum SS. Theologiae, qui Wirceburgi a fundata Academia per divum Julium usque in annum MDCCCXXXIV docuerunt. Wirceburgi 1835. p. 193—199.

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