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Nov. 6

1428 200. Bischof Johann von Meißen an Kurfürst Friedrich I von Brandenburg, schreibt, von wem und wie viel Hussengeld bis jetzt bei ihm eingegangen sei, wie er es mit der Ausstellung von Quittungen über den Empfang solchen Geldes halten solle ; seine Gesandtschaft nach Nürnberg, unterwegs öfters angegriffen, habe von der Weiterreise abstehen müssen; von den Ketzern bedroht bedürfen die Sechs Städte und er Hilfe; für Erledigung des an ihn [den Bisch.] von Budissin gestellten Ansinnens möge der Markgraf besorgt sein. 1428 Nov. 6 Chemniz.

Aus Nürnbg. Kreisarch. Ansb. Kriegssachen 1 nr. 196 grün or. ch. lit. cl. c. sig. in verso impr. A tergo die gleichzeitige Notiz Bischofs von Meissen brief von des Hussen-gelts

wegen.

Erwähnt bei v. Bezold 2, 151 nt. 2 ebendaher.

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als uns

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Unsern willigin dinst zuvor. hochgeborner furste gnediger libir herre. uwer gnade nehist had geschrebin, daz geld, daz noch dem anslage widdir die ketzern in unserm bischthum gefallin were, inzufordern etc.: dobi habin wir unsern ganzen fliẞ gethan und uns in eigener personen zu den sechs stetin und landen zu Lusicz und ouch 15 mit unsern redelichen botschaftin ofte dorumbe gemuhit. und bitten uwer gnade wissin: daz uns die stete Budissin Lobaw und Camencz und eczliche manne doselbist gegebin habin nuenhundert und fumfundzwenzig rinsche" gulden. so habin wir von dem gelde, daz in unserm lendichin zum Stolpen und von dem stetchin zu Semftinberg gefallin und wurden ist, dorzu gelegit ane fumf gulden dreiehundert gulden, daz is zwelfhundert 20 und zwenzig gulden machen, und haben die noch uwerr gnaden vorschribunge geantwert Hannesse von Palenczk. so woren ouch in unser kirchin zu Missin von unser pristerschaft daselbist und ezlichen pristern erbern mannen und dorfern dorumbe gelegin und unsern stetchin und lendichen Mogelin unde Wurczen gefallin dreihundert und achtundsebinzig schog und 5 groschen und 11 heller 5 und hundert und dreie und zwenzig 25 rinsche" gulden. die sint von geheisse und gebot unsers gnedigen hern herzogen zu Sachsen geantwert sinen amptluten. waz geldis sust in unserr hern von Missin landen und steten in unserm bischthume gelegin gefallin ist, des summen wir nicht wissin, des habin sich unser egnanten hern selbist undirzogin. und uns ist dorobir in unserm bischthume kein geld meher wurden. ouch had der von Kotbus daz geld daz in 30 siner stad und lande gefallin ist irboten zu gebin, und wil daz noch luthe disser ingeslossin zedil vorqweit habin", daz uns noch dem anslage ungewonelichen dunket. iedach habin wir en vorqweid noch derselbigen zedil luthe, uẞgeslossin alleine von unsers gnedigisten hern des Romischen koniges wegen, wenne wir von em nicht in emphelunge gehabit haben imanden zu vorqueitin. ab her nu sin geld uf solche qweitunge uẞgebin 35 wil, daz had er uns noch nicht geschrebin. euwer gnade geruche uns zu schriben wi wir is mit der vorqweitunge fort meher haldin sollin, wenne wir besorgin daz is andere hern lande und stete, ab si ir geld gebin wurden, deßglich ouch habin weldin. onch hadtin wir unser rittende botschaft uf dem wege gein Nurenberg von der sachen wegen,

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Nov. 6

di ein tag uf der strasse zu fumfinol angefanget wart, so das si nicht forder durchkomen [1428] konde und muste widdir kerin. ouch thun wir uwerr gnaden wissin, daz die ketzern mit macht meinen die sechs stete und unser land zu obirzihen, alß daz uwer gnade uẞ dissim ingeslossenen briffe vernemen wirt. mochte is uwer gnade fugen das uns und 5 den gnanten sechs stetin folge und hulfe geschen konde, das tete uns gute not. gnediger libir herre. wir werden ouch von den landmannen und radmannen der stad Budissin von der obgnanten von en ufgehabener summe geldis angelanget, als ir das wol vorstehen werdit uẞ dissin ingeslossin irer briffen abeschriftin. bittin wir uwer gnade mit demutigen flisse, ir wollet uns dorinnen besorgen und bedenken, wenn wir das ie von uwerr gnaden geheisse wegen von en genomen habin. daz wollin wir sunderlichin gerne vordinen. euwerr gnaden beschriben antwert. gegebin zu Kempnicz am sonn- [1428] abunde Leonardi under unserm sigel1.

[in verso] Dem hochgebornen fursten und herren hern Fredriche marggrave zu Brandenburg und burggraven zu Nuremberg etc. unserm gnedigen liben hern.

Johannes von gotes gnaden
bischof zu Missen.

201. Johannes Hertwig, zur Eintreibung der Reichskriegssteuer im Nov. und Dez. 1428 2 im östlichen Deutschland reisend, berichtet was er an verschiedenen Orten ausgerichtet. [1428 nach Nov. 9 0. 0.]

Aus Nürnbg. Kreisarch. Ansb. Kriegssachen 1 nr. 236 conc. chart., loses Folioblatt.
Erwähnt bei v. Bezold 2, 151-152 und 155 nt. 2 ebendaher.

[1] Nota zum ersten das ich Johannes Hertwig hab geworben den ersten brif dem kamrer von Regenspurg. dorauf hat er mir geantwort, si die von Regenspurg wollen ir botschaft selbs gar schir bei meinem genedigen herrn margrafen zu Brannburg etc. 25 haben und im ein antwort tun und geben.

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[2] Item mein herre herzog Wilhalm von Beyrn etc. der hat mir ein geschribne antwort geben 3.

[3] Item mein herre der bischof zu Passaw und der burgermeister doselbst zu Paßaw haben mir zu antwort geben des geleichen alz der kamrer zu Rengenspurg.

[4] Item ich hab meinem herrn herzog Albrechten zu Oesterreich sein brif geben zu Duln. der hat mir selbs geantwort, wie er N. den graven von Sulcz zu den kürfürsten gesant der von seinen wegen werbent sei; und wie im der botschaft bring, dorauf wölle er seinen herrn den kurfürsten antworten. auch hab er sein mainung ein teils hern Hansen von Seckendorff und Petern Volkmeyr gesagt. und ich sülle 35 seinen herrn den kurfürsten sein dinst sagen 7.

a) Vorl. des.

actum feria 3 ante Martini.

Nov. 6

[1428

nach

Nov. 9]

[1428] Nov. 9

1 Den Anfang eines Regestes von einem Briefe des Bischofs von Meißen s. nr. 209 art. 92.

2 Der Zweck der Reise erhelit aus art. 6 und 7 40 sowie aus den in art. 8 angeführten Schreiben. Was die Zeit betrifft in der sie ausgeführt wurde, so erfährt man aus art. 4, daß der Reisende am 9 Nov. [1428] mit Hrz. Albrecht konferierte. Die Mehrzahl der so eben erwähnten Schreiben cf. art. 45 8, welche er für seine Auftraggeber mitbekam, stummen aus dem Dez. 1428.

Haben wir von dieser geschriebenen Antwort in nr. 209 art. 72 eine Inhaltsangabe? Deutsche Reichstags-Akten IX.

4 Tulln nw. von Wien am rechten Donauufer.
5 Eine kurze Erwähnung der Sendung des Gra-
fen Rudolf von Sulz im Okt. an die Kurfürsten
findet man bei v. Bezold 2, 152 nt. 1, wo auch
die nöthigen Verweisungen auf Ansb. Kriegssachen
1 stehen.

* Seckendorf und Volkmeir waren im Sommer
1428 als Gesandte um königlichen Hof, vgl. ihre
Rückbeglaubigung nr. 185.

D. h. sie seiner Ergebenheit, Dienstwilligkeit versichern (Lexer 1, 426).

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[1428 nach

[5] Item mein herre graf Heinrich von Gorcz der hat mir geantwort: alz man im Nov. 91 geschriben het, dorauf geb er kein antwort 1. und saget den kurfürsten sein frewntlich

1428

Dez. 14

dinst.

[6] Item mein herre graf Hans von Görez hat mir geantwort: alz man im geschriben hab, also wolle er die seinen besenten und die stewr von in nemen. und was 5 anderer herren mainung sei und mit dem gelt schicken, das wôlle er auch gern tun. und es wer' langst zeit gewest das man zu den sachen geton het. und saget den herren und guten frewnten sein willig dinst 2.

a

[7] Item her Gerhoch von Waldeck chuster und tumherrn zu Freysing und her Hadmar von Laber die haben mir an meins herrn des bischofs zu Freysing stat geant- 10 wort: das si den brif demselben irem herrn zu stad an gen Oesterreich schicken und antworten wollen nach seinem befelhen, wann er das mit in verlaßen hab, was man im von des gelcz wegen verschribe", dorauf wöllen si ein frewntlich antwort geben 3. [8] Item mein herrn mit namen der bischof zu Salczpurg 4

haben mir geschriben antwort geben.

der bischof zu Prichsen 5

der bischof zu Trient 6

die stat doselbst 7
und der graff zu Zilij 8

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202. Die 6 genannten Kölner Hussitensteuer- Einnehmer geistlicher Seite an Kurfürst 20 Friedrich I von Brandenburg, berichten von dem Stande der Einziehung der Hussitensteuer, haben deshalb schon 2 genannte aus ihrer Mitte zu den Kurfürsten nach Heidelberg geschickt, und machen Vorschläge betr. die Geschäftsbehandlung. 1428 Dez. 14 [Köln].

N aus Nürnb. Kreisarch. Ansbacher Kriegs-Sachen 1 nr. 215 grün or. chart. lit. clausa 25
cum 6 sigg. in verso impr. pene deletis; auf der Rückseite die gleichzeitige Kanzlei-
notiz Der collectoren briff zů Monstermeinfelt ist verzeichent, und von [anderer?]
zeitgenössischer Hand Collettores; ů erscheint je einmal in ůwern münzen zijtver-
sůmenis, ist von uns durch einfaches u gegeben, im ersten Fall ist es ganz unleidlich,
im zweiten bezeichnet es vielleicht einen verdunkelten mundartlichen Zwischenlaut 30
zwischen u und o, im dritten könnte eine falsche Kolumnation statt ö eingetreten
sein. Da ein Theil der Einzelpunkte über Vokalen ganz sinnlos durch das Stück
ausgestreut ist, haben wir lieber alle solche Einzelpunkte im Abdruck unbeachtet ge-
lassen, auch wo sie Bedeutung haben können.
Erwähnt bei v. Bezold 2, 147 nt. 2 ebendaher.

Unsern oitmoedigen willigen dienst zuvor. hochgeborner durchleuchtiger furste, gnatiger lieber herre. uwer furstliche gnaten willen wirtigen zu wissende, daz uns

a) Vorl. Singularis? also Schreibfehler für tumherr und noch auf G. v. Waldeck zu beziehen? Oder Pluralis und das Domkapitel darunter zu verstehen? Im letzteren Fall vermißt man freilich den bestimmten Artikel. b) Vorl. verschr mit Abkürzungshaken, kann verschribe und verschriben gelesen werden.

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'Entgegenkommender hatte die schriftliche Erklärung des Grafen vom 15 Aug. gelautet, s. nr. 209 art. 12 und 75.

2 Vgl. das Schreiben des Grafen Johann Meinhard Aug. 16 auszugsweise in nr. 209 art. 13. 3 Eine andere Erklärung des Bischofs von Freising 8. nr. 209 art. 73.

Brief vom 23 Dez. 1428, vgl. nt. zu nr. 209

art. 16.

5 Brief vom 11 Dez. 1428, vgl. nt. zu nr. 209

art. 52.

Brief vom 6 Dez. 1428, vgl. nt. zu nr. 209 art. 10.

Brief vom 7 Dez. 1428, vgl. nt. zu nr. 209 45 art. 100.

8 Die hier angezogene Erklärung des Grafen ron Cilly liegt uns nicht vor, vgl. nr. 209 art. 1.

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Dez. 14

ein prief geschreben ist von uwer gnaten und etlicher fromer lute weigen in denselbigen prieven genant, die bi uwer wirdikeit seulten sin geweisen zu Nureynberch am maintagh vor Symonis et Jude, innehaltende von solichs geltes weigen sam in der cristenheit okt. 25 sache nach innehalt des anslages zu Franckfurd begriffen und des ein teil hinter uns 5 geleget ist worden. und derselbige prief unden in sime datum nit innehaltende ist under wes siegele er geben sei, glich wir doch darzů in den Nederen-landen umb uns gelegen unsern glauben zu setzen pflegen uns darnach zu richten. daruf uwere furstliche gnaten wollen geinniget 3 sin: daz soliche riche provincien herren stete und alle lande heenneder Coeln gelegen nach nit nagangen habn dem vurgenanten anslage, und wir 10 mit all davan noch nit untfangen habn alz derselbige anslach luitet und uiswiset daz si getain seulten habn. darumb wir auch unser frunde und mitgesellen mit namen maister Hainrich van Groenyngen doctoir etc. und Goethard von der Lantzkronen graven zu Coelne zu Heydelbergh geschickt habn an unsere herren die kurfursten in semptlich zu eren umb die vorgenante sache des die ernstlicher vurzubringen 5, also daz des vurgenanten 15 geltz noch nit me an uns komen ist dan allein uis dem stifte van Coelne 6. dazselbige gelt ist allermeist von geistlichen und armen luten geben und ufgehaben etc.

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were

nu sache daz uwer furstliche gnate uns darumb scriben weulten, und dan uwere gnaten mit anderen unsern herren den kurfursten eine mit der richsstete frunden die darzu gesatzt sind uns daz samptlichen schribent under uwern siegelen, glich der anslagh daz 20 ouch uiswiset, damit daz wir verwart sin und werden mogen so wir daruf unsere eide getain und ouch geswoiren haben: alsdan wollen wir gerne bereit sin zu tun waz sich an uns geboerende ist 8. und hie enzwuschen, want dan daz gelt van maencherlei munzen zusamenkomen ist, und uf daz man die sachen zu dem besten uisgerachten müge, so wollen wir daz gelt mit gezuge nach innehalt des anslages ufsliessen und 25 zellen laissen und zu gutem gelde verweselen, daz man ie unser flissich vermoigen daran sall bevinden. auch, gnatiger lieber herre, begeren wir uwer gnaten urloff und willen mitzübedenken, in demselben brieve uns zu oeberschriben, daz man uns und dem schriber, der allermenlich die quitancien des vurgenanten geltz geschreben hait, den wir bisnoch sunderlingen heruf gehalten und iem auch zugesaget habn genoich zu tun, also 30 uisrichte und versehe alz sich vor unser aller arbeit und zitversumenis zu einer redelicheit geburt und woll gezemet; und auch also, alz man daz gelt uberlieberen sall, daz unser lip und gut dairinne also versorcht werde na groißem ungelouben der ietzunt in den landen ist, daz wir in der werbender boitschaft des keinen schaden habna noch auch uf unsern anxst 10 durfen uberlieberen. und waz wir unserm herren gotte zu

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1 Ist der Brief des Kurfürsten Friedrich von Brandenburg und der ihm beigeordneten kurfürstlichen und städtischen Räthe an gesammte Reichsstände vom 25 Okt. 1428 nr. 189.

D. h. das womit wir beglaubigen.

3 innegen s. v. a. erinnern, belehren (Lexer 1, 1439.

des diu, des de, deste (Lexer 1, 421).

Die Erklärung der Gesandtschaft Kölns auf 45 dem Tage zu Heidelberg s. o. S. 128, 19 bis 129, 2 und 30 vgl. S. 130, 14.

6 Der zweite Artikel einer undatierten Denkschrift der Kollektores über die Ablieferung des im Stift Trier gesammelten Hussitengeldes lautet:

secundo ist uns wisselich, das die seeß van Colne
das gelt bi eine hant und nit uß der hant geben
wullen, si en sin sicher das man nutzelich das
gelt der cristenheit anleige darumb is versamet
ist (Koblenz St.A. Kurf. Trier A Geh. Kabinet.
2. Verhältn. zu Rom No. 1 cop. ch. coaev.).

7 Vgl. das Gesetz vom 2 Dez. 1427 art. 6.

8 Mit der Ablieferung zog es sich doch noch bis in den Mai des folgenden Jahres hin, s. nr. 208 art. 3.

9 Zeuge, oder Gesammtheit der Zeugen, Lexer geziuc l. c. 1, 1005.

10 Zustand der Noth und Gefahr; so ûf mîne kost angest und verlust mhd. WB. 1, 44.

1428 eren der heilgen cristenheit zu troist und uweren gnaten zu willen desdie vurter in Dez. 14 desen sachen gedienen moigen, wollen wir alzit gerne tûn. got spare uwere gnaten zu langen ziten gesunt. geschreben under unser aller siegelen des nachsten taigs nach sente Lucien tage anno etc. 28°.

1428 Dez. 14

Dez. 29

Walrave herre zu Kerpen proibst zu Munstermeynfelt,
Heynrich van Groenyngen doctoir etc., Heynrich van
Rykenbergh, Bernhard van der Burgh canoenche
binnen Coelne, Johan van Eynenbergh herre zu Lantz-
krone, und Gothard van der Lantzkronen greve zo Coelne 1.

[in verso] Dem hochgeborn durchlüchtigen fursten und herren hern Frederich markgraven zu Brandenbergh des heilgen Roemschen richs erfkamerer und burchgreven zu Nureynbergh etc. unserm lieben gnetigen herren.

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1428 203. Erzbischof Henninghus von Riga an Kurf. Friedrich I von Brandenburg, berichtet, 15 da er das von ihm und den Seinen die Hussensteuer heischende Mandat des Kardinallegaten Heinrich von England zu spät erhalten als daß der zur Ablieferung des Geldes festgesetzte Termin hätte eingehalten werden können, so habe er um den angedrohten kirchlichen Strafen zu entgehen an den Pabst appelliert, erklärt seine Bereitwilligkeit zu der geforderten Leistung, bittet aber um Geduld. 1428 Dez. 29 20 Rownemborch 2.

Aus Nürnb. Kreisarch. Ansb. Kriegssachen 1 nr. 244 grün or. ch. lit. cl. c. sig. in verso impr. Auf der Rückseite die gleichzeitige Kanzleinotiz Bischof von Rige ist verzeigent.

Erwähnt bei v. Bezold 2, 149 nt. 5 ebendaher.

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Mit odmûdiger unser kerken unde personen bevelinghe unsen willigen denst unde innige bed in gode allewege vorgescreven. irlûchtide hochgeboren vorste grotmechtige gnedige leve here. iuwer gnaden breff uns bi Fredericke iuwer herlicheit herolden gebracht hebbe wi mit ganzer werdicheit entfanghen unde wol vornomen. unde als uns iuwe gnade gescreven hefft van gelde dat wi wedder de ungelovighen in Behemen to 30 Nuremberch schicken solden, dar ok iuwe breff mede van beruret wo dat gi uns ok bevoren darvan gescreven hebbet etc.: gnedige leve here, ûdgenomen densulven vorgerürden iuwer herlicheit breff, so en hebbe wi ni breff noch van iuwen gnaden noch van imande anders van sodanes geldes wegen y entfangen sûnder allenigen van dem allirerwerdigesten in gode vadere unde irluchtiden hochgeboren vorsten unsem gnedighen 35 heren heren Hinricke cardinale van Engheland unses hilgen vaders des paweses legaten. For. 2 des hebbe wi up lichtmissen negestvorgangen sin vorsegelde mandatum mit itzwelken artikelen eines anslages wedder desulven ungelovigen besloten entfanghen. darinne he

b

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