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Die biographischen Notizen find genau, vollständig und in ihrer Art vortrefflich, sowie auch Papier, Druck und Tort rein, scharf und ausgezeichnet.

Dr. Kruse.

Die Schiller-Literatur in Deutschland. Vouständiger Catalog sämmt

licher in Deutschland erschienenen Werfe fr. v. Schillers fos wohl in Gesammts als Einzel - Ausgaben, aller bezüglichen Ers läuterungs- und Ergänzungsschriften, wie endlich aller mit ihm in irgend einer Beziehung stehenden sonstigen literarischen Erscheis nungen. Von 1781 bis Ende 1851. Supplement zu allen Werfen Fr. Schiller8. Cassel, 1852. 7/2 Sgr.

Der Gedanke, der dies Büchelchen hervorgerufen hat, ist ein glücklicher; mana chem Literaturfreunde, der sich mit dem Dichter beschäftigt, ist es von großem Werthe zu wissen, was alles bisher über den Dichter geschrieben ist. Er findet denn in diesem Buche viel verzeichnet. Für überflüssig halten wir aber die Angabe der Ausgaben, die noch keine vollständige ist, für noch überflüssiger die Auf zählung der Kupferwerke zu Schillers Dichtungen, die nod weniger eine vollstáin: rige heißen kann. Gewagt aber war es auf den Titel zu jeben, daß alle mit Sdiller in irgend einer Beziehung stehende Erscheinungen angegeben seien. Mic Vieles wäre da nadizutragen; auf geschichtliche Berfe, auf fait alle' Lehrbücher der Aesthetik, auf Hegel und Bischer namentlich, der Poetif u. 1. w., vielé philos fophische Schriften, båtte cann Rücklicht genommen werden müssen; und wie Vieles findet sich zerstreut in Briefwedseln und Zeitschriften, was für den Literatur: freund von Wichtigkeit ist. Wäre das alles berücksichtigt, jo hätten wir eine durch: rep lobenowerthe bibliotheca Schilleriana. Aber auch sonst ist bei einer zweiten Auflage noch Mandies radizutragen. Nej. gibt dazu folgende Beiträge: 4. W. Sdilejel Werke 2. Bd.; Horn Psyche; Birne's dramaturg. Blätter; Nötscher Cyclus dramatischer Charaftere 2 Bre.; Julian Schmidt Gesch. der Romantit; Götzingers deutsche Dichter. Die Xenicnliteratur fönnte aus Boas Werfe vervolls ständigt werden. In Bezug auf die kleinern Gedichte waren noch anzuführen: Pro: gramm von Salzwedel, von Winckelmann 1843; X. 6. Anton’s Programım. Gör: lip 8. Jan. 1849 ; Nauds Programm. Königsberg in der Neumark 1831; Din: gelstedts Zeitgedichte 1851. Wegen der darin enthaltenen Partien für Wadenstein war noch hinzuzufügen: Fouqué der Pappenheimer Kürassier. Norrhausen 1842. 10 Sgr; - auf Maria Stuart beziehen sids: F. Cramer, über das Wesen der Behandlung der deutschen Literaturgeschichte auf Gymnasien und über Schillers Mas ria Stuart insbesondre, Stralsund 1839. 24 S. 4. 71/2 Sgr.; Maria Stuart, ein Beitrag zur Behandlung eines dramat. Studes in der ersten Classe einer böberen Lebranstalt, v. Brandt. Progr. der Realschule zu Nordhausen 1843; Heber Schil: lers Maria Stuart. Von Bernhart. Progr. der Löbenichtschen höheren Startschule zu Königsberg 1848; auf die Jungfrau von Drleans: K. Haje crei bistorischpolitische Kirchenbilder. Leipzig 1851; – auf Wilhelm Tell endlich die geschicht: lichen Werke von Ireler und Häusser.

Die Göthe - Literatur in Deutschland. Volftändiger Catalog famits licher in Deutschland erschienenen Werke 3. W. von Göthe's

Von 1773 bis Ende 1851. Ebend. 1852. 10 Sgr. Der Titel und die Einrichtung des Buches ist wie bei der Schiller: Literatur. Was aber mit dem in der Vorrede geäußerten Ausspruch, daß es nothwendig sei, daß wir erfahren, wie die großen Geister unserer Literatur ihre Gottcearbeit rollbracht haben, weil wir nur dann genau erfahren fönnen, warum sie dieselbe vodbracht haben, was mit dieser nicytsjagenden Phrase rorliegendes Büchelchen zu thun Ardiv f. 11. Sprachen. XII.

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habe, das wird der Verf. nicht flar maden fönnen. Aber and die Hoffnung ori Verf. ist eine citele, daß das Buch die Göthe: Literatur vollständig gebe. Mie: viel gibt noch Lancizolle in der Nebersicht der deutschen Nationalliteratur u. s. r. 1846? Wieviel würde der vielbelesene Commentator des Faust hinzuseßen? Ref

. gibt mit Ausschluß dessen, was in Zeitschriften und Briefwechseln zerstreut ist, eine Neihe von Nachträgen.

Es waren nicht zu übergehen: die Schrift von Gegner über Lavater, Varnba: gens Denkwürdigkeiten 4. und 6. Bd., llechtrit Blide in das Düsselforfer Kunit: und Künstlerleben 1. Bo., Solger's nachgel. Schriften 1. 1. 2. Bo.; Illrici Sbat: speares dramat. Kunst 2. Aufl. 1847; Jul. Schmidt Geschichte der Romantit 2. Bo.; Rötscher Gyclus dramat. Charaktere; Adr. Stads: Johann Heinridy Merd; A. W. Rebberg: Göthe und sein Jahrbundert. Jena 1833; Alfr. Nicolovius: J. G. Schlossers Leben 1844; Wachamuth Weimars Musenbof 1844. Duwaroff Notice sur Goethe, lue à la séance générale de l'Académie impériale des sciences de St. Petersbourg. Petersburg 1833; K. Marmier: Etudes sur Goethe. Paris 1833. Weißmann : Aus Göthes Sinabenzeit. Franti. a. M. 1846. Rebm, Göthe und Hegel. (ine historische Parallele. Progr. des Gymn. zu Dels 1849. Breitenbach über den Entwicklungegang der Götheschen Poesie. Progr. des Gymn. zu Wittenberg 1849. Lehmann: über Göthes Lieblingsvendungen und Lieblingsausrrüde. Progr. des Gymn. zu Marienwerter 1840. Leb: mann: über Göttes Sprache und ihren Geist. Marienwerder 2. eft. Progr. das. 1849. 37 S. 4.

Außerdem find zu bemerken: Ein Lied von Marcabrun als Beitrag zur Ge. theliteratur am 28. August 1819 heraubgegeben von W. Holland und X. Keller. Tübingen 1819. Klein: lieber Göthes Archilleis. Progr. des Gymn. zu (Emmerich 1830. 19 S. 4. Göthe’s Hermann und Dorothea besonders zum Gebrauch in höheren Bildungsanstalten erläutert von Dr. Gottl. Theod. Beifer. Halle 1832. 10 Sgr. Lehmann: Weber Göthe's Novelle: das Kind mit dem Löwen. Progr. des Gymn. zu Marienwerder 1846. Viehoff: lleber Goibe'a Egmont. Progr. der Realicule zu Düsseldorf 1848. 13 S. 8. Die neugriea chische leberjebung von Götbe's Iphigenia : Igeyeveraev Tarpois. Mere φρασθεισα υπο Ιωαννου Παπαδοπουλου. Εν Ιενη εκ της τυπογραφιας του

EXELBEp. 1818; Siejer: psychologische, asthetische und grammatische Bemerkun: gen über Göthe's Iphigenia. Progr. des Gymn. zu Sondershausen 1843; Rie: ser Entwidlung des sittlichen Gonflicts in den zwei legten Aufzügen der Götbe: schen Iphigenin. Progr. das. 1848. 27 S. 4; vicde (Entwicklung des Ganges Der Handlung in Göthe's Iphigenia. Progr. des Gunin. zl Zeiß 1834; R. Schornstein : lieber Göthe's Iphigenia. Progr. der böheren Töchterichule in 6t: berfeld 1849; Ph. Mayer: Euripides, Racine und Göthe. (sin Beitrag zur schichte der tragischen Kunst. 1. Abth. Progr. des Gymn. zu Gera. 27 S. 4. Ob das S. 77. angeführte Buch von 6. W. Sievers: Weber die Tragorie über: baupt und Iphigenia in Aulis insbejondre. Hamburg 1847. hierher geböre, fann Ref. nicht entscheiden,

Zu übergeben war ferner nicht: K. (. Scubarth: Neber Göthe's Faust als Einleitung zu Vorträgen darüber. Progr. des Gumn. zu Hirschberg 1833; F. P. Funde : Göthe's Faust nach seiner Idee und Einbeit. Progr. des Gymn. zu Mesel 1843; Gartung: Beiträge zur popularen Erklärung des Faust. 1. Lief Progr. des Gymn. zu Sdileusingen 1844; Ch. Tbeod. Ludw. Lucas: über den dichterischen Plan von Göthe's Faust. Progr. Königsberg 1840. 24 S. 4.; Dúnßer die Sage von Johannes Faust. Stuttg. 1846. 16 Sgr. Glem. Frietr.

: 2und Kunst. Mitau und Leipzig. 1851 (über das Märchen von der Schlange). Lappenberg: Neliquien der Fräulein von Klettenberg; Bettina von Arnim: Oks mens Brentano's Frühlingskranz, aus Jugendbriefen ihm geflochten. Bd. I. - K. Immermann: Brief an cinen Freund, über die falschen Wanderjahre Bilbelm Meiiters. Münster 1823; Wiech über Göthe’s Lehr- und Wanderjahre Wilhelm Meis ters. Progr. des Gymn. zu Merseburg. 1837.

Dic Lessing-Literatur in Deutschland. Volftändiger Catalog sämmts

licher in Deutschland erschienenen Werfe Lessings fowohl in Gesammts als Einzel-Ausgaben, aller beziiglichen Erläuterungsund Ergänzungsschriften, wie endlich aller mit ihm in irgend einer Beziehung stehenden sonstigen literarischen Erscheinungen. Von 1750 bis Ende 1851. Cassel, 1852. E. Balde. 34 S. 8. 71/2 Sgr.

Wenn schon die gleichnamigen Werke über Göthe und Schiller unvollständig sind, so bietet das hier genannte Wert über Lessing nur einen fleinen Theil der dahin gehörigen Literatur. Da eine solche bibliotheca Germanica, wie hier ange: fangen ist, aber Bedürfniß ist, so will Mef. bier nach seinem Vermögen einige Zu: fäße zu der im obigen Buche enthaltenen Lessing - Literatur geben.

Von den Ausgaben der Schriften Lessings fehlen folgende: Lessings vermischte Schriften. 4 Bre. Berlin, Voß. 1771 -83. Lessing's Werke 8 Bde. Donanie eschingen 1822. Fuarl's Prüfung der Köpfe. Aus dem Span. von G. E. Lessing. Zerbst 1752. Dasselbe. Wittenberg 1785. Theatralische Bibliothef. 4 Stüc. Berlin, Voß 1754-58. W. Hogarth's Zergliederung der Schönheit. A. d. (engl. von 6. Mylius. Berlin 1734. 4. Preußisdie Kriegslieder von einem Grenadier. Mit Vorrede von G. 6. Lessing. Berlin, Rob. 1758. 12. Wie die Alten den Tod gebildet. Berlin, Voß 1769. 4.

Bon den zu Pejjing in Beziehung stehenden allgemeinen Werfen fehlen sehr viele. u A. waren anzuführen: Herders Merfe a. m. D. Gugel's Philo: soph für die Welt. Kästner's Werfe. Mendelsohn's Werke. Chr. Weis je’s Selbstbiographie. Blümer's Leipziger Theatergeschichte. Schüße Şamburgische Theatergeschichte. F. G. Jacobi's Werfe 4. Bd. und dessen Brief: wechsel. Pruß, Geschichte des deutschen Theaters. Börne's dramaturgische Schrifteu. Fichte in Fr. Nicolai's Leben und sonderbare Meinungen (Werke 8. Bd.) – Niemer Mittheilungen über Götbe. Franz Horn, Psyche. 1. Bd. Nötscher, Cyclus dramatischer Charaktere 1. und 2. Bo. A. Schöll, Briefe und Aufsäge von Göthe. Dünger, Göthe's Faust 2. Bd.

Spczieller beziehen sich auf Leijing: Pruß, literarhistorisches Taschenbuch 1848.

W. Körte, Albrecht Thaer. Leipz. 1839. Weidemann: Ueber G. E. Leja sings Stellung zur Theologie seiner Zeit. Progr. des Gymu. zu Şildburghausen 1842. 27 S. 4. 2. Theil. Saalfeld 1847. Pierre Leroux: De l'humanité, de son principe et de son avenir. 2 Voll. Paris 1840. Bönisd), Bes gründung des Lessingdenfmals. Camenz 1828. 8. 2/3 Thlr. Petri, Gedächtnis rede auf Lessing, Braunschweig 1838. Sjölicher, Lissing als Dramatiker. 1. Ab: theil. Progr. der Realidule zu Siegen 1842. 2. Abtheil. raj. 1848.

Ber: vais, Lessing als dramatischer Dichter. Progr. d. Pregynın. zu Hohenstein 1851. Die Romane: Lessing ron A. von Sternberg, von Klende, endlich Fr. There: min's Abendstunden 2. Bd.

Auf Einzelnes beziehen sich: M. H. A., Sendschreiben über die Lessingsche Nettung des Cochläus. Frankfurt '1755, 4. Lessings Antheil an ren Literatur: Briefen. Carlsruhe 1824. 8. I. J. Bodmer, Odoardo Galotti. 21986. 1776.

Hölscher, über Emilie Galotti. Progr. des Gymn. z11 Herford 1831. 4. Die Matrone von Ephesus crgänzt durch R. L. Rabbed. Mannheim 1790. Lessing, Fables en prose (texte allemand) avec des notes explicatives et grammaticales par M. Haeffner. Straßburg 1849. 1 Iblr. Stabr: Merd.

Lettres sur la Religion et la Politique 1829, suivies de l'Education du genre humain traduit de l'allemand de Lessing par Eugène Rodrigues. Paris 1832. — Lessings (Erziehung des Menschengeschlechts kritisch und philosophisch erörtert. (sine Beleudstung der Bekenntnisse in W. Körte's Albrecht Thaer. Von Dr. G. G. E. Guhrauer. Berlin, Hirschwald 1841. 8.

Hölscher.

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Englisdie Schul- Grammatif von Dr. H. Schottfy. Breslau

1851, 182 S. 8. Zweite gänzl. umgearbeitete u. verin. Aufl.

Bei Besprechung der Unterridytsmittel, welche über hinlänglich versorgte lInterrichtszweige neu ans Licht treten, halten wir es für dringende Pflict, zunädst zu fragen: Welche Eigenthümlichkeit der Ansicht von dem Gegenstande oder der Art ihn zu bebandeln hat das Wert erzeugt? Worin besteht der linterschied desselben von ähnlichen Werken? Dann erst tritt die andere Frage bervor: Entspricht das Buch dem Zwecke, diese Eigenthümlichkeit in ibrer vollen Klarheit darzustellen? Durdydringt diese wirklich den ganzen Gegenstand, in der Art, daß es sich der Mühe verlohnt, ihn auch von dieser Seite zu betrachten? llnd wenn alles dies in einiger Berechtigung auftritt, so entsteht die dritte Frage, die der Aufnahme das Wort reret oder von ihm abråth: Wird der wesentliche Zwecf, die Jugend auf die neu angeregte Weise zu unterrichten, wirklich durd rics Mittel erzielt, oder unter gegebenen Bedingungen besser erzielt als durch ric vorhandenen? Bir glauben jogar, daß jerer Verfasser eines derartigen Buches, der bei sich fühlt, daß er nicht gerarczu die Sachfenntniß bereichert, – renn sobald dies der Fall ist, treten alle ovize Fragen in den Hintergrund - mit sich selbit über diese Punkte zu Rathe gehen mußte.

Daß die Behandlung des Unterrichts in den meisten Zweigen von unendlid) vielen Bedingungen abhängt, weiß jeder Schulmann. Nicht nur sind die Arten der Sdulen und die Bildungsstufen derselben im Allgemeinen, so wie in den besonderen Klassen verschieden, sondern auch gleichartige Schulen erfordern häufig nadı örtlidien Verhältnissen, die dem Zweife cines Interrichtszweiges jeine besondere Bestimmtheit geben, bejontere Lehrmittel. (Es ist dies bei der englischen Sprache vorzüglich be: merkbar, die in einer Gegend bloß 311 wissenschaftlicher Bilrung, in einer andern mehr bebuss des frühzeitigen Gebrauche im Handelsvertebr, in ciner dritten mehr zur Idi nellen Ancignung der Ilmgangssprache, ul. 1. f. erlernt wird. Diese Mannigfal tigkeit oor Stufen und der Zwede berechtigt cine sehr große Mannigfaltigkeit der Lehrmittel, und die Erscheinung der unendlich zahlreichen Versuche darf uns nidt wundern, wenn wir gleich beflagen, daß darunter so Vieles von unreifen Anfän: gern herrührt und durch zufällige limstände jogar fich Bahn bricht. Wir wollten nur mit ebigen Bemerkungen andeuten, daß wir nicht einseitig über derartige Werke aburtheilen, sondern Verfasser, Ilmstände und Zwed in Auge behalten, um uns ein lrtboil zu bilden.

Das vorliegende Buch zu beurtheilen wird uns nidit ganz leidht, weil wir sie erste Auflage nid)t fennen, auch das dazu gehörige englische Lejebuch uns nicht zu: gänglid, ist. Wir beschränken daher unfre Berichterstattung auf die Grammatik, die der Verfasser selbit als auch unabhängig rom Lesebuche aufstellt.

an (igent hůmlich feit gebricht es dieser Grammatik feinesweges. Sie legt zwar keine neue Anschauung von dem Sprachbau zum Grunte, aber sie befolgt eine gänzlich eigene Anordnung. Diese besteht in zwei Abtheilungen der Formentebre, 1-40 und 40—52, in der Syntar 53—134, und einem Anhange von übersichtlichen Dingen: Orthographic, Accent, Wortbildung, Interpunction u. unregelmäßigen Verben.

In der ersten Abtheilung der Formenlebre finden wir Regeln über Aué juradhe, die ersteu Elemente der Conjugation, dann die der moralen Verba, die Declination, die Comparation, die vollständige Conjugation, die Pronomina, die Zahlen, die Atverbien, sie Portfolge. – Die zweite Abtheilung behandelt die Frage: und Ber: neinungsform, die verjchiedenen Arten der Aussage init to do, dem Particiv u. T. F., den Plural, das Geschlecht, die unregelmäßige Gomparation, die levertragung nos Anjective ing Substantiv, die Abweidzungen des regelmäßigen Verbs, die Comparation der Adverbien.

In der Syntar wird behandelt der Casus, das Tempus, der Modus, der Ins finitiv, der acc. c. inf., die Bedeutung nachgestellter Arjective, das Particip, die Conjunctionen, die verfürzten Arverbialjäße, die Präpositionen, die Wortstellung.

Wir glauben, daß es bloß dicser Angabe bedarf, um nachzuweisen, daß bier cine gänzlich neue Anordnung gegeben wird, daß aber der Verf. dieselbe irgentwie hátte rechtfertigen müssen, damit man sich darin finde. Uns ist es nicht möglich

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geworden, darin ein Ganzes zu erkennen. Wir sehen nur zusammengewürfelte Bruchitūde, cin chinesisches Geduldspiel.

Menn nun jedes einzelne Stück in seinem Charakter da wäre, so daß man nadyher dasselbe jchon von selbst einzufügen im Stande wäre, so würde der Verf. seine Anorrnung dadurch rechtfertigen können, daß er dem Schüler alles das zuerst reiche, was er ohne große Vorbereitung sich schneller aneignet, und ihn anleite, nochmals die erfannten Stücke an cinander zu leben. Allein schon der geringe Raum, der jedem besondern Stücke gewidmet ist, spricht gegen diese Ansicht. Bc trachten wir jedoch das Einzelne, su finden wir auch nicht cine Spur ron innerm Geist der Formen angedeutet; so daß der Verf. seine eigene Anschau ung gar nicht darstellt, vielmehr sich lediglich auf Vorführung einiger (Einzelheiten besdranft (die übrigens mitunter auch nicht richtig sinn). Hier einige Beispiele:

Die Aussprache des Engtijden den Deutschen durch unsre Zeiden begreiflich zii machen ist eine Ilnmöglichkeit. Die Grammatifer müssen sich auf den mündli: den linterricht stuben. Was sie leisten, besteht daber vornehmlich in der Aufstel: lung der Analogien, und in Elementarwerfen derjenigen einzelnen Fälle, die sebr leidt vorkommen. Alles zu geben würde einen starken Band erfordern, und die Masse wirie den Anfänger abschreden. Ohnebiu ist die Ausspradie vieler Wörter von der Sprachfenntniß boringt. Der Elementarlehrer muß fid mit Sinn und Verstand zii bejchranken verstehen, und restu vorsichtiger mit dem sein, was er dem Gedächtniß als wejentlich und majigebend cinprägt.

leber das Maß fönnen die Ansichten verschirren sein, aber was gegeben wird, muß sich als wesentlich bewähren und darf den Schüler nidit irre führen. vierges gen finden wir S. 4. e ist stumm in Flerionssylben u. Ausnahme: Förbar ist in Flexionssylben e zwischen gleichen und verwandten consonanten (unter: strichen, alio sonst nicht?) Weiterhin o ist stumm in der Ableitungssylbe on, ŝ. B. bacon, pardon. (Muß der Schüler nun nicht pard für den Stanım halten?) Ferner unter Regelmäßige Aussprache der Doppelvocale: eo ie, z. B. people. (Muß der Schüler nun nicht rieje Ausipradie des eo für die regelmäßige, öfters vorkommende balten? people ist ja einzig in dieser Art.) S. 6. Bei quarter ist eingeflammert guardian, bei question guesh, guest, bei quick, guild, guide, augensdeinlich

, um den Unterschied zwischen qu und gu her: vortreten zu lassen; das ist aber nicht angedeutet, vielmehr würde naib S. 5. sehr leicht die Deutung entstehen, auch hier werde das u vernommen. S. 6. und 7. finden wir eine Tabelle der Vocallaute, ohne alle Beispiele. Das ist etwas ganz Müßiges, und fein Schüler kann davon sich etwas merken.

8–10. Aussprache der Consonanten; höchst dürftig; aber offenbar unrichtig ist S. 9. g wie f am Ende einiger Wörter, — stumm am Ende der übrigen, mieist nach i, au, ou, (welcher Zusaß das übrigen wieder begränzt); das ist irreführeud, da es auch wie g, wick, und wie p lautet. g, wie did in Wörtern vor e, i, y aus dem Französischen, z. B. genius, giant, gymnastic, ist offenbar ein Widerspruch, denn genius ist jedenfalls lateinisch ist etwa genesis, gemini, gentile, gyre, oder gingle, u. a. französisch? Zudem steht vom g in der Mitte fein Wort.

m ist stumm vor n derselben Sylbe, ž. B. hymn; das ist ein offenbarer Fehler. Am Schlusje S. 10 steht: stumme Confonanten also fönnen sein b, g, gh, h, k, l, m, p, t und w. Wir wissen nicht, was dies dem Sdpüler nützt, aber jedenfalls ist c, sowie 8 außgelassen, und wenn man will noch einzelne Sylben, die hie und ta verídwiegen werden.

S. 11. beginnt mit der 6ten Lection (bezeichnet sind vorher nur 1. 2. 3., die kte und Ste mag man ad libitum einschieben) das regelmäßige Verb.

Nach der Angabe der Formen to learn, I learned, learned, fommt abermals Einfache Formen sind: to learn, learn! I learn, I learned, learned, learning.“ Was lernt der Sdüler hicran? - Dann folgt die Conjugation, dazıı Bemerkungen über ing statt des Infinitive, die in die Syntar gehören.

S. 12. unrey. Verb. „Die meisten verändern den Stamm - Vocal (nämlich im imperf. und partic.) 3. B. see, saw, seen.“ Dies ist ein offenbarer Mija

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