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wenn & uns nicht zu üppig und zu lüstern mitunter vorgefommen wire. Zuch: tigkeit und Reinheit des Herzeng und Wandele müssen uns aber jür die Jugend und fürs ganze Leben über Alles gehn. Dann ist aber die Uebertragung, sei es durch die Sduld des Sepers, sei es durch die luwissenbeit des Uebersepers, so voll von Feblern, daß wir sie aud deshalb der Jugend uidit empfehlen dürfen. Thl. 1 S. 16 steht 3. B. Hütten, die sid., bervorragten; S. 17: Ambivariten, Eburoven; S. 72: Die centurio primi pili oder primus pilus hieß so, weil sie die älteste centurio der pilani war; S. 91: daß sie die freie Luft noch die Feldarbeit nicht scheuete; Thl. 2 S. 83: ciu Lager anfübren; S. 222: behutsam und Fortwå brend in Gefahr zu stürzen; 244: Þaupt: råth elsführer; 232: Bande, welche die Bölfer an einander feiteten und die.. gebrochen wurde. Vgl. noch S. 243; 245; 281; 175; Thl. 1, 137; 72; 70; 52; 22. Andere Wendungen wollen wir zwar nicht loben, aber man findet sic doch auch bei andern Schriftstellern. So heißt es Thl. 1 S. 89: 49. war nicht unwürdig... die Augen vor ihm niederzuschlagen. Achnlich sagt Hölty: „Wunderschön ist Gottes Erbe und werth, darauf vergnügt zu sein“ und Matthisson's Crinnerungen (1817) V, 187: ,,Sie führte Reste.., um beigejest zu werden“.

Thl. 1 S. 85 steht: Sic saben ihr Land durch breite Wege durch: ichnitten, ihren Boden tauglich gemacht, Graser hervorzubringen over in lachende Wiesen umzuschaffen", ein jedenfalls schlecht construirter Saß. Wir wollen bei dieser Gelegenheit auf eine Verbindung besserer Schriftsteller aufmerksam machen. Niebuhr schreibt (Lebensbeschreibung S. 399): Mir daucht zu erin: nern; Grimm (Mythologie Ausg. 1 S. 485): daraus scheint herzuleiten; Rudert (Gesammelte Gerichte B. 4 S. 137): Mir scheint nichts Besseres zu thun; Wieland (B. 2 S. 208); Er deucht mir zu vergleichen; Qagedorn (Johann der muntre Seifensieder): Er schien fast glüdlider zu vreifen, als sie berufnen sieben Weisen, als manches Haupt gelehrter Welt, das sich schon für ion achten hält; Johann Elias Schlegel (Brief an den Herrn von bagerorn V. 35 ff.): „Mir aber scheint die Mühe noch hoch genug zu schåpen, durch klager Verse Geist die Leser zu ergößen.“ Für gewöhnlich würden wir schreiben: Mir daudyt, es sei zu erinnern; daraus scheint berzuleiten zu sein oder bergeleitet wer: den zu fönnen; mir scheint nichts Besseres zu thun zu sein; er däucht mir zu ver: gleichen zu sein; er schien fast glücklicher zu preisen zu sein; mir Tcheint die Mūbe noch hoch genug zu schäßen zu sein. Aber es ist eine active Construction gewählt: zu erinnern daucht mir, scheint mir gut; das Herleiten scheint mir ; er daucht mir, scheint mir gut zum Vergleiche; er schien zum Preisen, fürs Preisen glücflicher. Sonderbar ist die Bemerkung von Heinsius (Teut, Thl. 2 S. 519), die er zu der oben angeführten Stelle aus Şagedorn giebt. Preisen“, sagt er, „, ist immer ein thatiges Zeitwort, hier aber ganz ungewöhnlich als ein untbätiges behandelt. Man kann wohl sagen : ich bin zu preisen, aber nicht: ich scheine zu preisen".

Teipel.

lleber die Anwendung von sogenannten Gesprächbüchern ist viel gestritten wor: den; für eine gewisse Svhåre werden sie indessen, ohne Zweifel trop aller Pirer: rene, beachtungswerthe Mittel des Unterrichts bleiben. Die beiden neuesten Büder der Art: 1) Do you speak english; englisch-deutsche Gespräche. Leipzig, bei

6. Wengler. 2) Parlez - vous français; franz.-deutsche Gespräche. Ebendaselbst. welche bereits in der 4ten Auflage erschienen sind, gehören zu den besseren yiliss vüchern der Art, und verdienen auch wegen des wirklich Neuen und Driginalen in ion Gesprächen gerühmt zu werden. Wir finden hier einmal etwas anderes als das gewöhnliche abgedrojdenie Gewald.

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Programmen dau.

Deutsche Aufgaben und poetische Ergößlich feiten, von dem Prorector

Stein. Progr. des Evang. Gymnasiums in Glogau 1851.

Wir begegnen hier einem alten Lehrer, der seit etwa 40 Jahren den deutschen Sprachunterricht ertheilt hat und mit großer Bejcheidenheit nun vor seinem Schciren eine Art Rechenschaft ablegt und die Ansichten und Grundsäße entwickelt, welche ihn bei der Wahl der Aufgaben, bei Correctur der Aufsäße und bei Beur: theilung und Vervollständigung derselben durch Nachträge geleitet haben. Wir er: balten nicht gerade viel Neues, aber es wird gewiß manchem jüngeren wißbegierigen Lehrer außerit erwünscht sein, einen so einfachen und wirklich anziehenden Rechenschaftsbericht eines alten würdigen Collegen zu lesen, und Ref. empfiehlt teos balb die Abbandlung recht sebr. ueber die Wahl der Themata bemerkt der Verf. mit weiterer Ausführung, daß sie nicht über den Gesichtsfreis der Schüler hinausgeben und ferner nicht zu Bliden in das Leben veranlassen müssen, die dem We: sen der Jugend fremd find; sie müssen Gelegenheit geben, die erworbenen Kenntnisse zu combiniren, kurz und bestimmt ausgedrückt sein und die Form genau bestimmen. Jeder dieser Punkte wird näher erläutert, und man findet darunter eine Reibe guter Winte, die von recht Vielen beherzigt werden sollten. Bei der Bes sprechung der Qurrectur und Rüdgabe der Auffäße sehen wir, daß wir es mit einem äußerst gewissenhaften Manne zu thun haben, und auch hier könnte mancher Leh: rer recht viel lernen. Als ganz eigenthümlich möchten wir noch die von dem Verf. gelieferten Nachträge bezeichnen; nachdem er nämlich alle Hefte zurücgegeben, dic: tirt er entweder eine vollständige Disposition, welche in das Buch geschrieben wird, woju er womöglich alles Gute benußt, was die Schüler irgend in ihrer Arbeit vorgebracht haben und nur Jedem der richtige Plaß und der passende Ausdrud gegeben wird. Zuweilen führte er aber auch den Aufiaß ganz aus, großentheils mit den gegebenen Gedanken und las dieses dann vor als eine gute Schüler: arbeit. Das ist für den Schüler ein erreichbares Muster und eine zwedmäßige Stufe, an welcher sich über die gewaltige Kluft leichter zu höhern Mustern hinanflimmen läßt. Man darf erwarten, daß dergleichen Nachträge, welche gleichsam zum Abschiede vor dem bearbeiteten Gegenstande vorgelesen werden, auf die Schü: ier ermunternd und belebend wirken müssen. Nach den theoretischen Mitteilungen bringt nun die Abhandlung eine Reihe von Aufgaben theils mit einigen Winken, theils mit vollständigen Dispositionen, theils mit Proben einer Bearbeitung von Seiten des Verf., und es zeigt sich dabei recht deutlich, wie von ihm durch das Pifante der Aufgaben eine geniale Auffassung und Behandlung angeregt und durch eignes Mitarbeiten der Fleiß und die Nacheiferung der Schüler gefördert sein muß.

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Ueber das lateinische auf höheren Bürgerschulen, von Dr. Schmidt.

Progr. der höheren Bürgerschule in Memel. 1851.

Dic Lateinfrage in Beziehung auf die höhere Bürgerschule ist bereits so oft und so gründlich behandelt worden, daß sich eigentlich wenig Neues mehr darüber sagen läßt. Der Verf. vorliegender Abhandlung stellt die Gründe pro und contra zusaminen, weist dann auf das Buntschedige in den Unterrichtsplanen so man: Archiv f. n. Sprachen. XII.

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cher Realschulen hin, (es fann dieß nicht zu oft und zu nachdrüdlich geschehen!) zeigt, wie even in den verichiedenen Sprachen auf diesen Schulen nur bodyst unbe: deutende Fortsdritte gemacht wurden, weil ein Juteresse das andere hemme und verwirre, und verlangt, daß man sich endlich etwas zu beschränken lerne, die Masse des linterrichtsstuffes verringere und demjenigen, welchen man unter den aus: gewählten für den Bürger als den am meisten intellectuell und sittlich bildenden erkannt habe, die Hauptstelle einräumen möge. Die Abhandlung zeigt nun, daß das Lateinische niemals Hauptunterrichtsgegenstand in einer Realschule werden könne, daß fernerhin auch fast nirgende in diesen Anstalten etwas (srsprießliches carin ges leistet werde, so sehr auch manche Directoren den Schein des Gegentheils zu be: wahren suchen, und verlangt schließlich den Wegfall des Latein, damit alle Kraft den neueren Sprachen zugewandt werden könne. Will man das Lateinische fortbe: steben lasjen, so treffe man, das ist die Ansicht des Ref., wenigstens die (inrich tung in den Lectionsplanen, daß den einzelnen Unterrichtsgegenständen nach einander ein vorwiegendes Interesse zugewandt werde, damit der Lebrer von den Sou: lern mehr erwarten und fordern könne, als dies in der gegenwärtig oft mit zwei Stunden dotirten Sprachstunde möglich ist. Aber wieder und immer wieder werde es gejagt, man hüte fich ganz besonders davor, zu vielerlei Zwede auf einmal zu verfolgen.

Kurzer Abriß der franz. Literaturgeschichte von Dr. Schroeder.

Progr. der höheren Bürgerschule in Lübben. 1851.

In einer furzen Einleitung theilt der Verf. die ganze franz. Literaturgeschichte zuvörderst in fünf Perioden, von denen er die erste bis zu Franz I., die zweite bie Ludwig XIV. stedt, sodann ras classische Zeitalter, die Zeit der Philosophen bis 1789 und endlich von der Revolution bis auf die jebige Zeit den Kampf des modernen Romanticismus mit dem Classicismus abscheidet. Die vorliegende Abband: lung, welche nur ein und zwanzig Seiten umfaßt, beschäftigt sich nun bloß mit den beiden ersten Perioden; in wenigen furzen Sägen wird die Geschichte erzählt, und für die erste Periode folgt sodann noch eine kleine Sammlung von Sprac proben, denen Ref. gern noch ein Paar andere von früherem Datum beigegeben sähe. Der Verf. hätte bei dem bekannten Königseide anfangen und durch die wenigen Proben

nebst verschiedenen Notizen die Entwidlung der Sprache ein wenig veranschaulichen sollen. llebrigens ist das Ganze mit recht viel didaktischem Tacte ges schrieben, und man fann nur berauern, daß die Fortseßung vielleicht ein wenig lange auf sich warten lassen dürfte.

Ludwig XI. von Casimir Delavigne. Abhandlung von Prof. Bauer.

Progr. des Friedrichs-Werderschen Gymnasiums in Berlin 1852.

Cin würdiger Veteran giebt hier die metrische Uleberseßung des bekannten Stüs ces von Delavigne und hat am Schlusse seiner Arbeit zugleich einen Anbang ges liefert, welcher, wie der Verf. mit Nedit erwartet, uns einen tiefen Blid in die Seele Ludwigs XI. thun läßt, so daß er und in einem andern und bellern lichte er: scheint, als in der Tragödie. Wir finden nämlich außer eigenen Bemerkungen de Verf. einige interessante Auszüge aus den Memoiren Commine's, Duclos' hist. de Louis XI. und aus dem Rosier des guerres. Da die franz. Tragödie so riel gelesen wird, so wird das kleine Wert des Herrn B. gewiß vielen Lehrern redt willkommen sein und ihnen einige recht gute Winke für die Lecture dieses Studet an die Band geben.

Ueber die zwedmäßigste Behandlung und Anordnung der franz. uns

regelinäßigen Verba, von Dr. Dagmann. Progr. der höheren Bürgerschule zum heil. Geiste in Breslau 1852.

Die Behandlung der unregelmäßigen frang. Berben verursacht in den Schulen bekanntlich viele Schwierigkeiten, und der Verf. vorliegender Abhandlung findet, daß dieser Gegenstand in den Grammatiten entweder als bloßes Gedäditnißwert tractirt werde, oder in den wissenschaftlichen Büchern bisher so ungenügend behan: delt sei, daß die Anordnung eigentlich Niemanden ganz befriedigen könne. Er nimmt nun in seiner eignen Ausitellung sehr richtig nur drei Conjugationen an, indem er die Verben auf oir als unregelmäßige betrachtet, und lebt dann zuerst ausführlich auseinander, auf welche besondere Weise er die Ableitung vorninımt, in welcher die Grammatifer befanntlich auch sehr von einander abweichen. (58 beißt durt:

(58 gibt 4 Grundformen : Infinitif, Présent, Défini und Participe passé.
I. Vom Infinitif:
donn-er

fin-ir

vend - re
fommt ber :
1) das Futur durch Anhängung von ai:
je donn-erai

fin-irai

vend-rai, bei der 3. Conjugation wird das e der Endung ausgestoßen ; 2) das Conditionnel durch Anbängung von ais auf dieselbe Weije: je donn-erais

fin - irais

vend -rais. II. Vom Présent fommt her, und zwar :

a) von der 2. Person Sing. und der 1. und 2. Person Plur. der Impé

ratif durch Weglassung von tu, nous und vous ; in der ersten Con-
jugation fällt das s der Endung ab, tritt aber wieder hervor, sobald
ein folgendes en oder y durch einen Bindestrich eng mit ihm verbun:
den ist;
donn-e (aber donnes-en) fin-is

vend-8
donn- ons

fin - iss-ons

vend-ons donn-ez

fin - iss - ez

vend-ez,
b) von der 1. Person Plur.
1) das Imparf. durch Verwandlung von ons in ais :
nous donn-ons

fin-iss - ons vend-ons
je donn-ais fin - iss - ais vend-ais,
2) das Part. Prés. durch Verwandlung von ons in ant:
donn-ant fin-iss - ant

vend-ant,
c) von der 3. Person Plur.
der Subj. des Prés. durch Weglassung von nt:

ils donn-ent fin - iss-ent vend-ent
que je donn-e

fin - iss-e

vend-e.
III. Vom Déf. und zwar von der 2. Person Sing. kommt ber :
der Subj. des Imparf. durch Anhängung von se.
tu donn-as

fin-is

vend - is que je donn - asse fin - isse

vend - isse. IV. Bom Part. passé kommen her:

alle mit einem Hilfézeitworte zusammengeseßte Formen. Diese vier Grundformen gelten nun auch für das unregelmäßige Verb, und es wird nur noch darauf besonders aufmerksam gemacht, daß die 1. und 2. Pers. Plur. des Prés. im Subj. sid, stets richtet nach der 1. und 2. Perf. Plur. des Prés. im Ind., was bei denjenigen Verben von Wichtigteit ist, bei denen im Ind. des Prés. ein Vocalwechsel eintritt (8. B. bei tenir).

Bei der ersten Conj. der unregelm. Verben unterscheidet der Verf. zwei Arten, über welche im Ganzen nicht viel gesagt wird. Wir finden hier indessen die nöthigen Hinweisungen auf das Lateinische.

Die zweite Conjugation wird in drei Hauptclassen eingetheilt: 1) in solche, die wirklich nach der zweiten Conjugation geben (haïr, fleurir, bénir); 2) in solche, die ihre unregelmäßigen Formen nach der ersten Conjugation bilden (fuir, cueillir, ouvrir u. 1. w.); 3) in solche, deren unregelmäõige Formen fast nur nach der 3. Gonjug. gebildet sind. Diese leştere Clasje zerfällt dann wieder in zwei Interabtheilungen, von denen die erste nur Inregelmäßigteiten im Présent but, das nach Analogie der dritten Conj. gebildet wird, und in welchem der (ba: racter im Sing. stets abgeworfen wird (mentir, sortir, partir, servir, dormir, bouillir etc.). Die zweite Abtheilung umfußt dann diejenigen Berben, welde fast alle unregelm. Formen nach der dritten Conj. bilden und bei denen das Futur (mit Ausnahme von mourir, courir, acquérir) das einzige regelmäßig abgeleitete Tempiis ijt.

Bei der dritten Conjugation endlich behandelt eine erste Hauptclasse die fast ganz regelm. Verben, nämlich rompre, battre, vaincre und coudre; eine zweite Glasse umjajt dann die wirklich unregelm. Verben. Der Verf. läßt hier zuerst das Prés. sämmtlicher Verba vornehmen. Er ordnet nun zu diesem Zwede die Verba in folgender Weije: a) mettre; b) rire, conclure--croire, traire; c) suivre, vivre-écrire, boire; d) moudre, résoudre, ceindre, prendre; e) plaire, taire, faire, dire, lire; jerner: traduire, instruire, cuire, luire, nuire und circoncire; f) naître, connaître, croître.

Nach Bespredjung des Prés. wendet sich die Abhandlung nun erst zum Déf. und Part. und unterscheiret hier wieder zwei Classen, nämlich 1) siej. Verba, in denen das Déf. und Part. regelmäßig ist, beide aber einen gegenseitigen Einfluß aus einander außern (suivre, moudre, sesoudre, vivre) und 2) diej. Verba, in welchen im Déf. is und im Part. t, 8, oder é steht.

Zulegt fommen dann noch die Verben auf oir, denen endlich noch eine Labelle der franz. unregelm. Verben angehängt worden ist, die sid; durch ihre Zwed: mäßigkeit sehr auszeichnet.

Schließlich fann hier Ref. noch die vielleicht manchem Leser angenehme Rotig beifügen, daß die vorliegende Abhandlung auch als besondere Schrift im Berlage bei E. & Maske in Breslau so eben erschienen ist.

Versuch über die orthographische Sylbentheilung der englischen Spra

che, von Dr. van Dalen. Progr. der Realschule in Erfurt 1852.

Der Verf. hat sich aus dem Gebiete der Grammatik ein Feld gewählt, wel: dhes in den Handbüchern bisher ziemlich ungenügend behandelt worden ist. Die Leistungen unserer Deutschen Typographie sind rücksichtlich der englischen Sylbentheilung äußerst fehlerhaft, und man stößt sogar in den vesten deutschen Ausgaben engs lisdier Werke gewöbnlich auf eine Inzahl derartiger Berstöße; die Wörterbücher ertheilen hier keinen ausreichenden Rath und selbst in den in England gedrud: ten Büchern finden wir in diesem Punfte viele Verschiedenbeiten, ganz besonders eigenthümlich ist hier dann auch wieder die Weise der Amerifaner, welche aus der: schiedenen Gründen wesentlich von der in England üblichen abweicht.

Der Verf. dieser fleinen Schrift hat deshalb ein verdienstliches Werk unter: nommen, als er sich entschloß. dicsen ziemlich dunkeln Punkt etwas näher zu be: leudsten, und vorliegende Untersuchung wird für viele Leser gewiß eine höchst dantenswertbe Gabe sein.

In dem şeuristischen Elementarbuche der engl. Sprache, welches der Berf. fürzliderscheinen ließ, hatte er das lericalische Resultat seiner Bemühungen auf diesem Felde in einem Verzeichnisse englischer Wörter nach Sylbentheilung und Acs çent zusammengestellt; in unserer Abhandlung erhalten wir nun gleichsam die aus jener Zusammenstellung ausgezogenen allgemeinen Grundsäße.

Die Sylbentheilung, so lehrt die Abhandlung, findet statt nach zwei Hauptges repen der allgemeinen Spradslehre, nämlich 1) die Zusammensebung und Ableitung der Wörter wird durch die Sylbentheilung erkannt, oder 2) die orthograpbilde Syl: bentheilung folgt den Sprachsylben. Nachdem das etymologische Element nade

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