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quelque fois substantivement, et alors il se prononce comme s'il était aspiré. Eine ähnliche den Encyclopädisten nachgebetete Bemerkung steht bei Onze.

Weit mehr der Sache und der Wahrheit gemäß, sagt N. Landais unter H: „Notre opinion est qu'on doit prononcer e (!) et non pas a che, qui pe rend nullement l'aspiration de cette lettre". Haud en heißt also nach dieser Erklärung e sprechen; e ist aber ohne Accent bekanntlich oft gleich null, jedenfalls fein þauchlaut. Weiter beißt es: „Dans la prononciation familière, h de certains mots ne s'aspire point (pas) rigoureusement, quoiqu'il doive l'être absolument dans une prononciation soutenue: ainsi, dans le langage ordinaire, celui de la conversation, on tolère (qui tolère ? ni l'Académie, ni les grammairiens) que l'on prononce hellebarde, comme s'il y avait unalbarde. Ce n'est pas un crime non plus (au corps-de-garde ?) de prononcer des haricots, desarikó, car l'aspiration du h au commencement de ce mot ne repose sur aucune raison étymologique. lepteres gilt aber auch von haut und huit, und doch wird Landais, trok jeiner großen liberalitat, schwerlich l'hauteur, l'huitaine gutheißen. Endlich folge hier die mit den obigen Angaben im Widerspruche stehende Proclamation des Verf.: Cépendant nous proclamons que l'usage universel veut que l'on dise avec l'aspiration unarikó. Aus vorítebender, einem negativen Geständnisse gleichkommender Er flas rung läßt sich füglich der Beweis ableiten, daß der starte Haud (spiritus as per) wie er im Deutschen und andern Sprachen erscheint, wenigstens rein jebigen Frans zosen fast oder ganz fremd, und die sogenannte aspiration, welche unter dem från čijchen Einflusse bald mit den Vocabeln hereingebracht (Hludovic, Hlotair) bald an ursprünglich ungehauchten Wörtern veranlaßt (haut von altus, hurler von ululare; huppe von u pupa, hanneton von alitonans, durch den spätera südlichen Einfluß aber immer mehr geschwächt wurde, jeßt nur eine reine Sache der Convention jei, jo zwar, daß das Verzeichniß der hierher gehörenden Wörter nur dem Gedädtnisse anvertraut werden fönne. Hierbei, wie in vielen andern Theilen der Sprache, leuchtet der Widerstreit flar hervor, welcher zwischen den Grammatifern und dem Volfe berrscht, indem die häufigsten Widersprüche bei tech: nischen Ausdrüden vorkommen, welche von Gelehrten oder Technikern aufge: bracht, durch den Gebrauch in den Werkstätten und überhaupt im vrattisdien Leben den Hauch verlieren. (ou un usage fréquent a effacé i'aspiration. Gis rault: Duvivier I, 47); wað unmöglich geschehen könnte, wenn das nationale Or: gan den starten Hauch von einem (dwächern unterschiede. Noch mehr wird diese Behauptung dadurch befräftigt, daß bei vielen Wörtern, welche in den Wörterbu: dern mit dem Hauchzeichen bezeichnet stehen, zugleich auf dasselbe Wort obne h hingewiesen wird, wie: haussière, haubin, hourse, voy. aussière, aubin, ourse. Von zehn Franzosen, wenn sie feine Grammatiker find, wird faum Giner bestim: men können, ob hameçon, hérisser, hésiter gehaucht seien oder nicht. Fragt man gar nach dem Ursprunge der Wörter und dem Gefeße, nach welchem sie jeßt als gehaucht oder ungehaucht zu betrachten seien, ro fann höæstens der, immer relas tive, Wohlllang, wenn nicht Willfür, der Untersuchung zum Stüßpuntte diene indem teine von den tausendfältig nachgebeteten Regeln stichbal ist. Einige Fälle mögen das Gesagte erhärten: Bei Boiste werden halotechnie und halomancie, dem griechischen Ursprunge gemäß, als gehaucht bezeichnet; die übrigen Verwandten, welche N. Landais ebenfalls als gehaucht bezeichnet, stehen dort als bauchlos. Ebenso verhält es sich mit héros, welchem die Redner und Schaufrie: ler mit ängstlicher Sorgfalt sein altes Recht bewahren, wäbrend alle Abgeleiteten hauchlus sind. Doch selbst Dichter und Gelehrte verstoßen häufig gegen die Con: vention; so schreibt Lenoble' in seiner Ecole du Monde: au plus haut degré du héroïsme. Frau von Sevigné schrieb ombre für hombre. Mojin schrieb unter Hernié : les parties déplacées par l'hernie, obwohl er selbit her. nie als gehaucht bezeichnet, und Voltaire hat zweimal denselben Fehler begangen, indem er im Enfant prodigue schrieb:

Je meurs au moins sans être har de vous. und in der Alzire: Aurait vendu comme eux leur dieu même haïssable.

In Betreff der mit b angehenden Ausrufungswörtchen herrschen die auffallendsten Widersprüche : nur Mozin, der in Deutschland lebte, kennt hobo! Franzosen haben nur obo! Nur bei Mozin findet man harpagon, baliotide, hamadryade, hépate, als ges haudyt, dagegen ungehaucht: haliotidier, haussier, honnir, hoyau (háler, bräunen, wird bei ihm nicht unterschieden von haler, ziehen). Boiste giebt babali als gehaucht an, das gleich gebrauchte halali als nicht gehaucht. Allgemein gilt Hanse, Hansabund, als gehaucht, doch jeßt allgemein anséatique. Hanter wurde früher anter geschrieben, daher das unrichtige, von Diezmann aufgeführte déshanter; dagegen galt hésiter lange als gehaucht, ießt nicht mehr; resgleichen hanneton, ehemalo anneton und alleton; dazu noch die Widersprüche in fromage de oder d'Hollande, eau de la reine de over d'Hongrie; endlich werden mit und ohne b gefunden: hangar, harpége, haruspice, Hannibal, hébêter, ébêtir, hermite, halocauste, holographe, deren Anzahl sich wohl vermehren dürfte. Am kurzweiligsten ist das von Boiste aufgeführte Héimer, welches sein soll: une mesure de liquides en Allemagne; so sod aus Eidgenosse huguenot entstanden sein.

Unter solchen Verhältnissen darf man es den Neuerern nicht verargen, wenn sie in allen ren Fällen, wo h als ungehaucht gilt, dasselbe auch ungeschrieben wissen wollen, so daß man zu schreiben hätte: l'omme le plus hardi, ses éritiers hollandais, und es der Zeit überließe, das h überhaupt gänzlich schwinden zu lassen.

Barbieur.

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unedirte alt spanische Romanze.

(Brit. Mus. Ms. Add. 10341).
Quien tuviese à tal ventura con sus amores folgare
Como el ynfante Arnaldos la mañuna de San Juane.
Andando à mutar lagartos por riberas de la mare,
Vido venir un navio navigando por la mare.
Marinero que dentro viene diziendo viene este cantare:
Galea, la mia galea, Dios te me guarde de male,
De los peligros del mundo, de las ondas de la mare,
Del golfo de Leone, del puerto de Gibraltare,
De las castillas de moros que conbaten con la mare
Oydolo de la princesa en los palacios di estae:
Si salleredes, mi madre, si salleredes de mirare,
Y veredes como canta la serena de la mare.
Que non era la serena, la serena de la mare,
Que non era sino Arnaldos, Arnaldos era el ynfante,
Que por mi muere de amores que le queria firmare *);
Quien le pudiese valere que tal pena no pagase.

N. Delius.

Der Jüngling am Bache, von Schiller,

in neugriechischer Uebersegung. Wie bildfam auch die neugriechische Sprache sei, und wie geschmeidig fie sich zu Ueberseßungen aus andern Sprachen, z. B. auch aus dem Deutschen, eigne, hat Niemandem entgehen können, der sich überhaupt um die neugriech. Sprache und Literatur nicht bloß oberflächlich bekümmert hat. Namentlich liefert in dieser Hin: sicht die unter dem Titel: pilououoov slágegya, in Paris 1838 erschienene Sammlung verschiedener Gedichte des Neugriechen Pittoloë, im Originale und in

) Die Handschrift liest frūare.

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Ueberseßungen aus dem Altgriechischen, Französischen, Englischen und Deutschen, einen glänzenden Beweis für die Geschmeidigkeit und Gewandtheit der neugriechi schen Sprache in Bezug auf leberießungen. Auch fann im Juteresse der Neugris: chen jelbit der Wunsch nicht oft und laut genug auậgesprochen werden, daß ihre Dichter curd leberießungen der poetisden und etbischen Schäße anderer Nationen, vorzugsweise der deutschen, diese ibrem Volfe zugänglich machen müssen; sie würden für ihre richterische und fittliche Entwicelung mandien Vortheil daraus gewinnen fönnen.

Vor Kurzem ist Einsender dieses in den Besig nachfolgender neugriedy. Ileber: soßung des Gerichtes von Schiller: „Der Jüngling am Bade“ gefommen; und er glaubt durch deren Mittheilung um so mehr bei Manchem sich Danf zu verdies nen, da erstere als sehr gelungen gelten muß. Der Verf. ist der Grieche Dimi: trios fumunturakis.

Ο νέος εις τον ρύακα.
Στην πηγήν έπλεκ ο νέος Τι την θελω την τοσαύτην
Στεφανόν τιν' άνθηρόν,

Της ανοίξεως χαράν;
Και τα σκροπισμένα άνθη Μίαν μόνον 'γω γυρεύω,
'Ετραβούσε το νερόν.

πλην αυτή μένει μακράν. Αι ημέραι ούτω τρέχουν,

Τους βραχίονάς μου τείνω Ως το ύδωρ της πηγής,

Στην σκιάν την ακριβή,
κ' η νεότης μ' απανθίζει, Α',
Ως τα άνθ' αυτά της γής. Κ' η καρδία μ' ανησυχεί.
Εις το έαρ της ζωής μου.

Άφησ, ω γλυκεία νέα,
Μη ρωτάς, για τι πονώ! Το παλάτι, και έλα δώ:
Ολα χαίρονται και ελπίζουν, Άνθη, που γεννά το έαρ,
Όταν έαρ είν' εδώ.

Εις τον κόλπον σου πετώ.
Αλλ' αύται αι μελωδίαι,

Εκ μελών, έχει το δάσος,
Πού την φύσιν έξυπνούν, Υδωρ ρέει παστριμόν
Στί βαθύ μ' αυτό το στήθος Τόπος είν και στην καλύβην
Μόνον πόνον μου κινούν. Δι εν παίρ' ερωτιμόν.

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Americanische Provincialismen.

(Yankee Phrases.) Im Jahre 1848 erschien zu Newyorf bei Bartlett und Welford ein sebr erwünsdy: tes, tüchtig gearbeitetes, aber doch bei weitem nicht die Aufgabe erschöpfendos lin: guistisches Werf, welches schon jeßt eine vermehrte und verbesserte Ausgabe erfor: derte, nåmlich das „Dictionary of Americanisms. A Glossary of Words and Phrases, usually regarded as peculiar to the United States. By John Russel Bartlétt (corresp. Secretair der americ. ethnologischen Gesed: idaft und Secretair der ausländ. Correspondenz im historischen Vereine zu News york). Ich unterlasse nicht auf dieses Werf hinzuweisen, da es zum Verständnis americ. Cectüre unentbehrlid, ist, und besonders noch auf die vortreffliche (Einleis tung von 25 Seiten gr. Oct., will aber feinen Tadel gegen dasselbe aussprechen, da es das Beste ist, was wir in dieser Art haben, sondern beiläufig nur binzufü: gen, daß mir beim Lesen americ. Bücher und Zeitungen unzählige Americaniemen vorfommen und vorgekommen sind, die man bei Bartlett vergebens sucht. Im Uebrigen ist Bartletts Dictionair 412 Seiten start und auf schönem Papier gedrudt. Es zeugte von außerordentlichem Studium.

In dieser Skizze rod indeß nicht von Americaniêmen überbaupt die Rede sein, sondern bloß von gewissen Provincialismen im eigentlichen Mantec: Lande. Bei Jobison in seinen „Notes on North America“ heißt es also: „Wir sollten bier Kutschen wechseln, und da ich der einzige Passagier war, fragte ich den neuen Kuts scher, sobald als id gegessen hatte, ob er nach mir wartete. I am not waiting for you, nor any body else“ war die nicht sehr artige Antwort, wie ich sie nabm. Ich machte feine Bemerkung, sondern zauderte einige Zeit länger herum, und da ich sah, daß er noch immer im Hause augenscheinlich wartete, fragte ich ihn wieder, ob er fertig sci. (Gr antwortete, er wartete auf mich. So fam es denn beraus, daß seine Antwort auf meine erste Frage hieß: ich warte auf niemand anders („I am waiting for nobody else“) – eine seltsam umschweifige Form des Ausdrucs, die in einigen Theilen Neu-Inglands nicht ungewöhnlid ist. „Do you know Soand-so ?" wird jemand fragen. „I don't know anything else“

wird die Antwort sein. Der Sinn ist, daß die Persones sebr gut weiß. Did you meet Mr. So-and-so?“ I didn't meet anybody else“, während die Meinung ist, daß er die Person antraf und wol noch viele andere. Selten begegnet man in einem Lande einem Provincialismus, der jo augenjällig linkijdund tolpelig ist wie dieser. „I don't know as I sha'n't“, wie man im östlichen Massachuscito allges niein spricht, iit nicht völlig ru idhlimm, obgleich beide Ausdrucksweijen cine Årt grollenden Gefühle enthalten, welches nicht geneigt ist, dir mit einer graden Ant: wort gefällig zu sein. „Do tell“, gebraucht in Neu: England für indeed! wonderful! enthalt viel Kürze und etwas Sdalfheit. Ein Fremder, wenn er ein Ge: schichtchen erzählt, wird, sobald er damit fertig ist, mit dem Ausruf „Do tell!“ begrüßt indem man einfach damit sagen will „Do you tell me so!“ ihn aber auch wirklich ersucht, es noch einmal zu erzäblen. Wiederholt er nun aber in seiuer Ginjalt das Geschichtchen, lo horcht sein Hörer mit Erstaunen und wiederholt ebenfalls, wenn er fertig ist, zur noch größeren Verwunderung des Grzählers sein „Do tell!“

Ein Geistlicher in den Vereinigten Staaten hat ein fleines sehr praftisches, vortrefflids erradhtes, sowohl zur Steurung der Manfee-Verkehrtbeiten ale zur Erler: nung des Englischen wohl geeignetes Büchlein von nur 36 Seiten berauegegeben, das einzig in seiner Art ist und 121/, Gents kostet (1/8 Dollar oder reichlich & Sgr.) Der Titel ist folgender: A Practical Grammar of the English Language: designed to amuse the curious, and to benefit all. "By Rev. J. Blackmar. Unter diesem Titel steht: This work corrects several hundred improprieties in common conversation. Die dritte Auflage erschien zu Provi: dence, 1847.

Aus diesem Büchlein im 17ten Kapitel ist der nachstehende Auszug von Hans fee: Provincialiemen.

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be up

à

Neu-ngland und New-) ort. When ju git hum from Harford? A fort- When did you return from Hartford ? A night ago. You did'nt, did ye? Ju see fortnight ago. Is it possible? Did you my Danel who sot up a tavern there? No. see my son Daniel who has opened a He'd gone afore I got there. 0, the public house there? No. He had left pesky critter! He'll soon

before I arrived. O, the paltry fellow! stump.

He will soon come to nought. Bill, come in, or I'll lick ye.

William, come in, or I will punish you. He'll be here to-rigths.

He will be here directly. You had'nt ought to do that.

You ought not to do that. If I had have been there.

If I had been there. I should ought to have done it.

I should have done it. Had you have known.

Had you known. He touched the stun which I shew him, He touched the stone which I showed and I guess it made him sithe, for 'twas him, and it made him sigh for it was sissing hot.

hissing hot. Thankee. Not at all.

I thank you, Sir, you are welcome. Whas shall I dump my cart, Square ? Where shall I unload my cart, Sir? Dump it yender. What's the heft of Yonder. What is the weight of your

load?

your load?

I know'd the gal was drownded, and I I knew the girl had been drowned, and tell’d the inquisitioners, that I'ze nither I told the jury of inquest, that I was geestin, nor jokin about it; but if they'd not jesting about it; but, by permitting permit me to give um my ideze, they'd me to give them my view of the subject, obleege me. So I parsevered, and car- they would oblige me. So I persevered, and ried my pinte. You don't say so. Be gained my point. Indeed. Are you from you from Barkshire? I be. Neow, I Berkshire? I am. Really! I am surprised. swan, if I aint clean beat.

of you.

Pennsylvania. I seen him. Have you saw him? Yes, I saw him. Have you seen him? Yes, I've saw him wunst, or twiste; but twas once, or twice; but it was before you fore you seed him.

saw him. He come from wine street, down sixt, He came from vine street, down sixth, crossed fift, to his wessel, on the vater. crossed fifth, to his vessel, on the water. Leave me go to school, for I am a good. Let me go to school, for I am something bit better. Do go, for I vaunt to git better. Do go, for I want to get rid shut of you. I done my task. Have you did yours? I have done my task. Have you done No, but I be to do it.

yours? No, but I must. I never took notice to it.

I never took notice of it. I wish I had'nt did it, howsumeyer, I I wish I had not done it, however, I disdont keer. I'm not afear'd, they cant regard them. I am not afraid, they canskeer me. I did'nt go to do it.

I did not mean to do it. This pie is right good.

This pie is very good. I know'd what he meant; but I never I knew what he meant; but I kept that let on.

to myself.

not scare me.

Maryland, Virginia, Kentuďy und Mississippi. Carry that horse to water.

Lead that horse to water. Have you faucht the water?

Have you fetched, or brought the water? He has run against a snag.

He has got into difficulty. Is that your plunder?

Is that your luggage?

England. John urt is huncle's and.

John hurt his uncle's hand. They dined on am and heggs.

They dined on ham and eggs.

Ireland. Not here the day.

He is not here to day. He went till Pittsburgh.

He went to Pittsburgh. Let us be after pairsing a wee bit. Let us parse a little. Where did you loss it?

Where did you lose it?

New Bedford (Massachusetts). Elder A. G. Morton is pastor of the Elder A. G. Morton is pastor of the First Christian Baptist Church.

First Christian Church. Baptist had'nt ought to be used in con- Baptist ought not to be used in connecnection with this Church,

tion with this Church.

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