Page images
PDF
EPUB

ersten Bande des Théâtre des auteurs du second ordre ou recueil des tragédies et comédies restées au Théâtre Français, Paris 1808, mit einer Notice sur l'Abbé Genest.") Der große Erfoly, von dem darnach berichtet wird, ijt übrigens bei der Lecture des Študes faum zu begreifen, denn irenn es auch an Selbstständigkeit des Planes und der Durchführung das Ponjard’iche Stüd bei Weitem übertrifft, so ist Dies doch nur durch eine Freiheit in der Behandlung der homerischen Erzählung möglich geworden, bei der der Stoff selbit fait zur Gars rifatur verzerrt worden ist; so wird z. B. Fumaus unter den Personen als ministre d'Ithaque, und Antinous alš prince sujet d'Ithaque aurgeführt. Die Scene ist in dem palais d'Ithaque. Dort conspiriren die Freier gegen das Seten des Telemach, nadidem das Haupt derielben, der König Curymados von Sa: mos (eine (Erfindung des gerrn Genest) der Penclope seine mit Drohungen bes gleiteten Lievesanträge gemacht hat. Dort erscheint im dritten Afte der tortge: glaubte ullvise, wie in der Phádra Nzcine's, die neun Jahre vorher erschienen war, Der todtgeglaubte Théjée in seinem Palajte, giebt sich dem Gumaus, und bald darauf and rem Telemad, dem er von (Ersterem Anfangs nur als „illustre étranger“ vorgestellt war, zu erkennen, und spricht mit Beiden über die Möglidfeit, dic Freier zu bekämpien, obne indeß einen festen Plan zu überlegen. Dort bat er denn auch zuletzt eine Zusammenfunft mit Penelope, von der er bieber sorg: fältig fern gebalten worden (damit das Stüd nicht zu rasch zu Ende gebe!) und giebt sich derselben en passant zu erkennen, wie ihm auch vorber cem Telemach gegenüber sein Geheimniß entrahren war; ein merkwürdiges (remplar in der Tbat eines viel ,,vielverschlagenen“ Odysseus! Die Katastrophe geht endlich nach guter alter Weise hinter den Gvulisjen vor, und wird und dann in einen récit funnges than. (ist dabei aber weder vom Bogen des Orvsscus, noch von einem Kamrte beim Gastmahle die Node, sondern Drysseus, den die Freier in dem illustre étranger erfannt haben, full als conspirateur zum Tore geführt werden, als es ibm durch einige fraftvelle Worte gelingt, unterstüßt von Gumäus und Telemad, die ,, Sel: daten" für sich zu gewinnen, und die Freier mit ihrer garde étrangère in die Flucht zu schlagen. ilm die Verderbung des hemerischen Stoffes rollitändig zu nadien, ist auch noch eine Iphis unter die Personen geworfen, die eine Tochter des Königs von Samos, den Telemach liebt, sich aber nur dann die Erfüllung ibrer Wünsche versprechen kann, wenn ihres Vaters Bewerbungen um die Penelore mit (Friolg gefrönt werden. Das alles ist in mittelmäßigen Versen, und in einer jeder Erhebung baren, mit frostigen Wortsvielen angefüllten Sprache vorgetragen. und also durchaus nicht favig, ästhetisches Interesse zu erregen. Die Danebenbat tung des ponsard'schen Illvije fann aber zu einem nicht unergiebigen Vergleiche jiri: schen den Forteringen des flajiijden Repertoire im siebenzetinten Jubrbundert, denen das Geneit'sche Stück in seiner äußeren Structur vollfommen entspricht, und den Licenzen desselben Repertoirs im neunzehnten Jahrhunderte dienen. Hamburg.

M. Maaß, Dr. phil.

Leitfaden für den ersten grammatischen Unterricht in der Deutichen

Sprache in zwei streng geschiedenen Cursen. Zum Gebrauch für Volfsīdulen und die untern Classen höherer Lehranstalten. Von Dr. Adolf Zeising, Professor am Carls - Gymnasiuin zu Bernburg. Bernburg 1852.

Der durch seine Grammatik der deutschen Sprache auf dem Gebiete der Pites ratur für den deutschen Sprachunterricht bereits rühmlicyst befannte Verf. þat in

*) Im 3. Bande derselben Théâtre findet sich noch eine Didon von Petrane De Pompignan aus dem Jabre 1734 und im 4. Bande cinc Briseis ou la Colère d'Achille von Poiniinet to Sivry aus dem Jatre 1759.

vorliegendem Sdriftchen auf 20 Seiten das Nöthigste aus der Formien- und Saß: lebre in iibersichtlicher Kürze zusammengefaßt. Wer alle Erfahrung weiß, wie die meisten deutschen Grammatifen, mögen sie nach Becerscher oder Heijesdier Methode verfaßt sein, sid, auf der ersten Stufe des Unterrichts durch den vielen Ballait, den sie mit sich führen, nahezu als unbrauchbar erweijen, und wer von der Wichtigkeit der justematischen Interweisung in der Deutichen Grammatik much für die untern Classen überzeugt ist, muß dem Verf. für dies alles lieberflüssige sorgfältig ver: meitende Büchelchen im böchsten Grade dankbar sein. Die Brauchbarfeit desselben ist dadurch noch erböbt worden, daß alles, was für den ersten graminiatischen Un: terricht als unnöthig und zu schwierig erscheinen fönnte, in Form von Zusäten zu den Paragraphen des ersten Cursus als zweiter Gurjus unter den Tert gedrudt ist. So findet sich gleich auf der ersten Seite zu S. 9, der von der Eintheilung der Laute nach den Organen bandelt, als Zusatz die weitere (Sintheilung derselben nach dem Grade ihrer Sprechbarkeit. Seite 7, wo von concreten und abstracten Substantiven die Rede ist, ist die kurze Erklärung dessen, was man darunter verstebt, in den zweiten Cursus verwiesen. Wäbrend der Tert nur im Allgemeinen angiebt, daß man nach der verschiedenen Bildung der Grundformen eine alte und neue Conjugation unterscheidet, sind in den Zusäßen die unterschiede beider genauer angegeben und die gewobnlichsten Ableitungen zur liebersicht gebracht. Be: sonders reichhaltig werden die Zujäße bei der Sablehre, die für den ersten Cursus sehr passend auf das nothwendigite" beichränkt ist. Die lebten anderthalb Seiten enthalten Stoff zu llebungen und Aufgaben.

Hoberen Lobranstalten, besonders (Hymnasien, empsiehlt sich die kleine Schrift noch darurch, daß sie die alten lateinijden Bezeichnungen der Formen und Rede: theile beibehalten bat. Für Volfsídulen ist eine besondere Ausgabe mit rein deuts scher Terminologie veranitaltet.

Das in dem „Leitfaden“ befolgte System stimmt mit dem der größeren Grams matil überein, auf deren Benußung derselbe vorbereiten soll. Für diejenigen, des nen dieje nicht bekannt ist, möge die Bemerkung genügen, daß der Verf. der logi: schen Schule angehört, daß er jedoch, obgleich im Allgemeinen den Theorien Becfers und Herlings sich anschließend, einen selbständigen Ging verfolgt hat.

Dr. G. Petri.

Geschichte der deutschen National-Literatur von V. Hüppe. Zweite

Auflage. Coesfeld, bei B. Wittneven Sohn.

Dviges Werf, welches mit Proben von Hilfilas bis Gottsches und einem Gloss sar versebn ist, hat bereits bei seinem ersten (Fríbeinen die verdiente Beachtung in dieser Zeitschrift gefunden. Ref. beschringt sich deshalb auf die Bemerkung, daß das Wert einzelne zweckmäßige (Erweiterungen und Veränderungen sowohl in dem geschichtlichen Theile als auch in den Proben gefunden hat und darurch seinen vielen Freunden nicht nur werther geworden ist, sondern sich deren auch neue noch erwerben wird.

Die neuesten Hilfsbücher beim Unterrichte im Französischen

und Englischen.

Theoretisch-praktische Graminatif der englischen Sprache von Dr. de

Lambert. Durch geeignete Beispiele crläutert, mit zahlreichen Uebungen begleitet und nach einem durch vieljährige Erfahrung bewährten Systeme bearbeitet. Leipzig, B. Taudyni jun. 1852.

Wer eine Grammatif seiner Muttersprache schreibt, wie Herr de Lambert, bat vor dem, der eine fremde Sprache bearbeitet, und mag er sie noch so gründlich

[ocr errors]

und wissenschaftlich durchdrungen haben, und noch so geibt und fertig im rraf: tischen Gebrauche derselben sein, einen gewaltigen Vorsprung voraus. Das Sprach: gefübl, wie wir is in der Muttersprache besigen, ist durch Nichts vollitändig zu erschen, und eine Sprache, in der wir nicht zuerst denken und die Welt fennen gelernt haben, wird uns stets als eine fremde gegenüberstehen. Gå reicht aller: dings nicht zur Abfassung einer Sprachlehre aus, dazu muß die IInmittelbarfeit des Gefühls zur Neflexion, zum vermittelten Bewußtsein aufgehoben sein, aber es fommt dem gelebrten (Grammatifer treiflich zu Statten. Wu zu dem Sprachgefüble gründlide, wissenschaftliche Studien sich zugeiellen, besonders aber genaue Kenntniß der all: gemeinen Grammatik, da fann Großes geleistet werden. Viele aber balien die preftische Fertigkeit und ein sicheres Gefühl schon für befähigend zur Abražiung einer Sprachlebre, oder glauben, daß Kenntniß der Wortarten, der Wortbiegun: gen, einzelner aus concreten Fällen avstrabirten Geseße die ganze Theorie einer Sprache ausmache. Es gehört aber mehr dazu, ein aðgemein pbilosopbildes, ein spradilich-historisches, ein literaturgeschichtliches Studium, und wenn eine Sprad lehre auch nur praftisde Tendenz hat, oder nur der Schule dienen soll, nicht dem allgemeinen Interesse der Wijjenichaft, so muß sie noch die reine Wilienschaft ju ihrem, wenn auch verborgenen Ausgange punkte, so wie zur innern, veritect mir: kenden Priterin baben. Strenge Gründlich feit ist in einer Schulgrammatik bemmend und schürlich, aber es ist ein Iinterschied zwisdien tem prafrijden Schulbude cines gründlichen, wisjonidaftlichen Kenners der Sprache, insbejondere der allgemeinen Grammatif, und dem eines bloßen Praktifers, dessen Theorie, wie gejagt, uur die Renntniß der Wortarten, der Wortbiegungen und einzelner Spraderscheinungen umfaßt. Die gediegenen französischen und englijden Sprachlehren sind von Teut: sdhen verfajt, eben weil dieje die allgemeine Granimatif mehr cultiviren. England bat freilich besjere Grammatifer aufzuweijen, als die Quarante und die Veriasjer der Grammaire nationale, aber viele dojelbst gefeierte Namen, wie z. B. Linker Murray, erbeben sich nicht über Bejcherelle und Girault - Duvivier. Viele Faliche Auffajungen schleichen sich bei uns aus einer Grammatik in die andere, die ibrin Urivrung bei Murray haben. Auch für şerrn de Lambert ist dieser eine Baurt: quelle, und wenn derselbe die Grammatif von Bothwell zu denen záblt, roturd das wisienschaftliche Studium der englischen Sprache in Deutidland weintlid befördert ist, lo crgiebt sich damit Herrn de Lambert's cigener wissenschaftlicher Standpunkt. Seine Grammatik trägt die Spuren großen Fleißes, und in ibrom storflichen Theile weht ein echt englischer Geist. Man sieht, daß Jemand jeune Muttersprache behandelt. Es ist das ein großer Vorzug, der nicht boc genug anzuschlagen ist. Deutiche Verfasser englischer Svraclebren lasjen oft in ibren selliiteidhmiedeten Beispielen die eigentlichen Jriotiemen, den Kern der Sprate vermissen, oder, wenn sie aus allen möglichen Autoren Beispiele zusammengetrica haben, fehlt oft die Sichtung zwischen dem Poetischen und Projacichen, dem roten und niedern Style, com Siltenen und Bebräuchlichen, dem Antifen und Meret: nen, som Gorrecten und Incorrecten, oder es fehlt oft ganz die Berüdid ligung des colloquial style, der lebendigen, gegenwärtigen, reiden Conversationsiprade. Was aber die Regeln, die Svrachgciete vei gyerin de Lambert betrifft, so rire eine größere Genauigkeit und Beitinumtbeit zli winsdhen. Man trifft zu bäufig die dicien Rupjungen bei ihm wieder, die einem aus gewijjen Grammatifen idon ju befannt sind. Wir wollen die erste beste Partie aus der Syntag berane: nebnen.

Beim persönlichen Pron. (S. 332) beißt ce, daß, wenn das deutiche ..cs* die Art und Weise wie eine Sandlung geschieht, ausdrüdt, es durch ,80" icter: zuzeven ist. Jit ons möglidy? bezeichnet ujer ., ce“ je cine Art und Weise? it es nicht immer ein einfaches Pridicat orer Object in den Fällen, wo ter (Englan: der so dafür sc13t? lind als Beijpiel, iro ,,C8“ eine Art und Weise wie eine fantumg gridiebt, alleorucen soll, itebt unter andern the English are an industrious nation and the Dutch are also so. Die Siche ist einfach die: so wird für ,,es“ goingt, wo dieses entweder Pradicat des Verbs to be ijt, oier Crict gewisser Verba, wie to do, to hope, to think, to tell, to say, to believe, to

understand. Auf derselben Seite heißt es nachher richtig: Wenn es auf einen nachfolgenden Substantivíaß hinweist, so wird es nicht übersebt. Aber wie steht es mit Säßen wie: I think it strange that he should come; I would not have it thence concluded that etc. S. 53: Das deutsche: ,, es ist, es sind" wird durch it is ausgedrückt, wenn man das Subject des Sabes auf eine allge: meine unbestimmte Weise bezeichnen will, 3. B. Who is there? It is I. Ist denn I ein allgemeines, unbestimmtes Subject? lind wo ist das allgemeine unbeitimmte Subject in dem Beispiele it is not always the virtuous who are happy? In Der änmerkung dazu wird gesagt, daß.,68 ist“ purch he is, she is wiederzugeben ist, wenn das Subject des Saßes eine Eigenschaft oder einen Beruf bezeichnet, ş. B. Who is that girl? She is a teacher of the barp. Hier ist she Subject, das bezeichnet weder eine Eigenschaft noch einen Beruf, aber der Verf. wird wohl das Prádicat teacher für das Subject halten. Aber hätte er auch ,,Pra: dicat“ statt, Subject“ gereßt, die Auffassung bleibt doch eine falide. Wenn icy auf die Frage Who is there? antworte: it is a baker, giebt da cas (logische) Subject nicht einen Beruf an? Und doch steht it is. Wie kann man solche Res geln in die Welt seßen, zumal wo die Sache so einfach ist. Ilm diese zu begret: pen, ist nur nöthig, aus der deutschen Grammatif (die ein für Deutsche schreiben: der Verfasser einer englischen Sprachlebre fennen muß) den Unterschied zwischen Jeg" als persönlichem Subjecte und zwischen dem unpersönlichen „,68" zu fennen. Wenn „ego persönliches Subject ist

, d. h. auf einen vorhergehenden Begriff bezo: gen, so muß es im (Engl. mit diesem in Geschlecht und Zahl congruiren. Jit aber es“ unpersönlich, oder bloß grammatisches Subject, woraui tas logisde noch folgt, so steht auch im Engl. it. S. 56. „Ju folgenden Nedengarten wird im (Engl. das zueignende Fürwort gebraucht, während man im Deutschen das person: liche oder zurücfführende Fürwort gebraucht.“ Bloß in den folgenden Rodensar: ten? Hier fehlt die Bestimmtheit

. Die Seßung des pron. poss. findet Statt, wenn Dinge, welche nach dem allgemeinen Bewußtsein zu der ganzen Erscheinung einer Person gehören (Theile des Körpers, Nleiter u.), im Deutschen nur curd, den Artifel angedeutet werden.

S. 59.

„Wenn man ein inniges Verhältnis; ausdrüden, oder besondern Nachdruck auf das „fidy" legen will, muß man im Engl. das persönliche Fürwort mit „self“ gebrauchen.“ Die Sache ist ganz an: ders. Wenn das Object eines Zeitwortes zugleich dessen Subject ist, lo treten die pronouns reflective ein; doch wird nad Präpositionen, wenn dadurdy nidht ein Object, sondern eine adverbiale Beziehung angegeben wird. statt des refleriven Pronomens das persönliche gewöhnlich geseßt, z. B. he has brought some English books with him. - S. 62. 2. „Which wird aud zuweilen vor das Hauptwort geseßt, in welchem Falle es auch von Personen gebrandt wird, z. B. I told him which man had been punished.“. Eine Verwechslung des relativen und interrogativen Pronomene. Ist denn which hier relativ ? Das hat aber Lindlov Murray auf seinem Gewissen. Seitdem er die Regel ausgesprochen: In one case custom authorises us to use which with respect to persons; and that is when we want to distinguish one person of two, or a particular person among a number of others,“ schleppt sich diese sculerhafte Verwechslung des relativen und interrogativen Pronomens aus einer Grammatik in die andere. Vgl. Wagner. $. 721, wo als Beispiel steht: The contest was continued betwixt themselves, which of the two should give etc. Hier ist indirecte Frage, und fein Relativsaß, und doch soll das eine Ausnahme von der Regel sein, nads welcher das relative Pronomen which nicht auf Personen geht. (58 ist ein ganz anderer Fall, wo das relative which auch von Personen gebraucht wird, nämlidi wenn es adjectivisch steht, ein Hauptwort bei sich hat, und dann gleichsam für das demonstrative Pronomen gelebt ist, zum engeren Anschlusse des Sabes (wie über: haupt die englische Sprache nach Art der lateinischen gern durch das relative Pronomen verbindet, wo wir oft das demonstrative feßen). Wie es bei Fielding heißt: As for Mrs. W., she took the opportunity of the coach wbich was going to Bath; for which place she set out in company with the two Irish gentlemen, lo fann in dieser Verbindung which auch mit Substantiven, die Pris archiv f. 11. Epracheni XII.

22

[ocr errors]

sonen bezeichnen, gebraucht werden. Doch ein weiterer Commentar ist nicht netbiy, um unsern Wunsch, daß größere Bestimmtheit und Genauigkeit beobachtet rire, zu rechtfertigen. Wir würden sonst noch die Lehre vom Verb bejvreden, wo wir manche Auffassungen, besonders die vom Modus, nicht theilen. Nuffallend ist un: ter andern auch die Regel „über die Stellung des Zeitwortes" (richtiger wire: „über die Stellung 008 Subjects und Objects“). Dajelbst beißt es ganz allge: mein : „Wenn der Saß mit einem der Wörter: „there, here, so, thus, never etc.“ anfängt und ein Nadyrruck darauf (woraui?) gelegt werden soll, jo findet Inversion Statt“. Mit dem Nachtruck ist es ein cigenes Ding; das ist grade jo, als wenn die französijchen Grammatifer immer auf le goût und l'oreille als Gint: scheidungegrund und oberstes Sprachycjeß hinweisen. Der Vers. båtte dabei unter: scheiden sollen zwischen transitiven und intransitiven Zeitwörtern, sodann mit den einfachen und zusammengescßten Berbalformen; auch ist es nicht gleichgültig, ob ein Pronomen oder Substantiv Subject ist.

In der Vorrede sagt der Verf.,' daß folgende Punkte einige der reientlibra Vorzüge seines Buches bilten: „1. Die suitematijde (sintheilung und logiide Oro nung des ganzen Werkes. 2. Die ungewöhnliche Volitandigkeit jämmtlicher Bets zeichnisje. 3. Die sorgfältigste Auswabl erläuternder Beijvicle aller angegebenca Regeln. 4. Die für den öffentlichen und Privat- llnterricht entsprechende Angabi und der geeignete Inhalt englischer und scutidher leverjetunge ubungou, lowohl für den etymologijden als auch für den syntaftischen Theil. 3. Das so richtige, und dennod in åhnlichen Grammatifen so selten vorfommende Capitel: ,,lleber Tie art wie Wörter in der englischen Sprache von einander abgeleitet werden“. 6. line höchst interessante Anleitung zum lehrreichen Studium rer hauptsädsliditen „lateis wischen und griechischen Wurzeln in der englischen Sprache“, tie com reijeten, nu jenschaftlicheren Schüler sehr willfommen sein durfte“. Wir bemerken zu 1: Die Grammatik enthält als Haupttheile die Etymologie und die Suntar, in beiden Thuis len werden die neun Wortarten vom Artifel bis zuni (mwingungsworte binter eins ander durchgenommen, grade wie in allen andern Grammatifen gewóbnlichen Stias ges. Zu 2: Manche Verzeichnisse fönnten noch sebr vervollitändigt werden, wenn cs in einer Schulgrammatit überhaupt aufs Quantum anfäme; bei dem Berjas niß von Zeitwörtern, weldie im Englischen den Accusativ, im Deutiden den Te tiv regieren (S. 379) vermissen wir: to abdicate entragen, to aid belien, to aplaud Beifall geben, to become anstehen, to congratulate Glud wunjden, to counteract zuwiderhandeln, to displease mipfallen, und dergl. mebr. 3u5 und 6: Dicle Zugaben sind ein erfreulicher Beweis, daß dem Veri. der Zeit in Sprachunterrichts nicht ein rein materieller ist, das bloße Spreden: und Sd165 ben-Lernen, sondern ein böherer; er hätte mur statt rober Materialien cia orrcats liches Gebäude dieses genealogischen Theils der Onamatik geben sollen. Perleberg.

Robolsky.

Nouveau cours élémentaire et raisonné de langue française,

ou l'art d'apprendre cette langue, enseigné en français et en allemand, à l'usage de la jeunesse et des gens du monde. Par Claude Etienne, professeur à l'académie S. R. du génie, chevalier de la légion d'honneur, de l'ordre royal du Christ, etc. Vienne. Chez L. G. Seidel,

libraire. 1851. Daneben der deutsche Titel: „Neues gründliches Elementarbuch zur Erlernen ter französisdien Sprache“ 11. s. w.

Diejes auf einen von der Direction der f. f. Ingenieur - Afatemie rem Ber. übermittelten höchsten Auftrag angefertigte Werf schließt sich den Grammatitan 2, welche, um den Schüler schon Turch con grammatijden Unterridt in ien praiti

« PreviousContinue »