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auf den - du hast es schon gethan, unmanen – u lang, a furz – erinnern an etwas, raailin mit dem Körper fich sowohl feitwärts, als vor- und rüdwärts bewegen, am halsin (wie so viele andre Worte ursprünglich ein Seemannsausdruc) im Gespräch, im Streit einlenfen, andre (friedlichere) Saiten aufschlagen (die Halsen sind die Taue, womit die untersten Eden der Segel befestigt oder gespannt werden also die Halsen umsezen), thingin th mit dem Urs laut. – bringend bitten, nan it gid a lang, beide i furz ift fast unübersezbar, nan it gid wal’t eg heißt: nein gewiß nicht (bei Leibe nicht) will ich, EI – e kurz – id

Schwiele, Weri -e lang - ein schmales Stüc eignes Marschland (Privatgrundstüd) zur Almenden-Zeit als das Land noch allgemein war), ranf – a lang leicht umfallend (von Schiffen gesagt), talt – a lang leicht umfallend (von kleinen Kindern, Tischen u. dgl. gesagt), fins lin un a Sem e furz fiffen in dem Sieb, flüftag posfirs lich, Tjuarlmaalf (auf dem Feuer) geronnene Milch, hobbelt Maalt biđe Milch, tjuarlin fäfig werden, hoblin (von der Milch) did werden, Fliatang (Rahm), von tu fletan - e furz — (engl. to fleet) abrahmen, at Fliatang ftiar (wörtlich den Rahm stören), den Rahm, ehe er ausgestanden, berühren, um ihn abzunehmen, Stöd -- lang – Riegel, Böggel Bolzen, Ø. B. hinter dem ö

z Mast eines Fahrzeugs, thenfat – e kurz — (Diminutiv von than - th in beiden Urlaut, a furg dünn) ganz dünn, bisag - i lang – trüb ober bunfel im Wetter, boltrag, von Luft und Wetter gesagt, wenn dide Wolfen unbeständige Witterung drohen, Taft - a lang und bumpf Büschel, z. B. Heu, Stroh, Gras u. 1. w., ffar – a lang und dumpf – 1) steil, von Ufern, Bergen, Kliffen, Hausenden u. s. w., 2) plößlich, z. B. hat famífar es fam plóßlich, ean wat binem Ton auf dem kurzen e - einem einschärfen, etwas nicht zu thun, bidewan – e lang – von Zeug in der Weiche oder von Kartoffeln auf dem Feuer u. f. w. gesagt, die mit Wasser begossen sind und zwar so, daß sie eben unter dem Wasser find, lothag – o furz und mit dem Ton, th Urlaut – plump auf den Beinen, lothag is an oal Pod o in Pod kurz plump wie eine alte Kröte, Sfürw - ü kurz Räude am Vieh, Dof - o kurz – dumpf anzuhören, wobag – o furz

von Kleidern gesagt, die weit und sadmåßig und dabei unordents lich sizen, Iniwag i furz, a lang Abendthau, a niwag

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der Abendthau, pů chladin - ü kurz, a lang hohnlachen, spöttisch lächeln, watliaw! – Ton auf der zweiten Silbe ein Ausdruc der Verwunderung, wie im Deutschen ungefähr: was sagst du! 3sts möglich! man u! - Ton auf dem langen u - im Deuts iden ungefähr : bewahre! o Himmel! andre Ausrufe find uha! Ton auf der furzen leßten Silbe -, uhei! u. f. w., hi fan lup ús an Feedbiniar – i furz, a lang und dumpf, u lang, ü lang, ů a kurz, i kurz - er fann laufen wie ein Faßbinder (eigentlich Fåfserbinder, Feed plur. von Feat), ist eine frisische Redensart, fliamen dy mieren, z. B. Butter auf Brod, Sfoth o furz, th Urlaut Fiescholle, fiidilin

beide i kurz

ein aus dem Gliede gegangenes Ding, . B. das Bein eines Schafs wieder ins Glied sezen, flujlin ů furz

mit dem Rücken fich hin und her bewegen, in Folge von Frösteln oder von Ungeziefer, thögag feucht und trübe im Wetter, Dag – a lang und dumpf – Thau (der fält), Thuai - th Urlaut -- Thauwetter, Mift – i furz Nebel, Slof – 0 kurz Staubregen, stürag vom Wetter gesagt, das init Regens schauern (Stüren) abwechselt, büiag heißt das Wetter, wenn sich häufig Windschauern einstellen, die von Regen oder Hagel oder Shnee begleitet sind, Kirw bezeichnet auch unbestimmt ein Stück von einem Brod, Afer u. s. w., übftiarwin zerbrochene Theile wieder zusammensezen, z. B. eine zerbrochene Leiter, falag - das erste a lang — sanft, bescheiden, gefällig, auch heißt falag sehr, z. B. faTag gud sehr gut, njoflag beides langsam und sudelnd bei der Ar. beit, njastag das erste a lang langsam im Arbeiten, auch yon zu weichem Essen, z. B. Mehlspeisen, gesagt, pothag furz schmuzig (Eigenschaft, die jemand an sich hat), slordag o kurz bezeichnet einen höheren Grad davon, misag – i lang -j. B. hiủ lufat so mifag üti fte sieht so schläfrig und frånfs lich aus, misugat – i unt u lang – ist fast baffelbe, thöders ugat – Ö und u lang – verweint, röthlichäugig von Weinen, metherluas - e lang - aussehen, heißt matt, abgefallen, idwächlicy, angegriffen aussehen, inorin – das erste i lang, o kurz und hat den Ton einwurzeln, z. B. Schmuz, Kräze u. s. w., dieses or und das deutsche ur (in Ursprung, uralt u. s. w.) scheinen ein und dasselbe Wort zu sein, fegger von Frauenzimmern gebraucht, die so stöhneriscy, pimpelig und zimperlich sind, hat's an leti legger Ding fie (wofür man oft es fagt) ist ein kleines pimpliges

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Ding, lisen, ebenfalls von Frauenzimmern gesagt, die nicht rührig und munter bei und zur Arbeit sind, auch zuweilen von Männern gebraucht, ufförd

- u kurz, ö lang - abgeschafft, dem Gebraud, entzogen, besonders von einem Fahrzeug gesagt, das nicht mehr zur See fou, ffompin bezeichnet die Bewegung auf und nieder beim Sizen, z. B. wenn man reitet, ferner Kinder auf dem Schooß hat und sie auf den Knien auf und nieder bewegt, das Diminutiv dieses Zeitworts heißt sfömpfin, Rew – e kurz wie in Neffe Niß, riwan (Imperf. reaw) reißen, wiaftin mit den Händen winfen (davon das engl. to waft), at Brund as therw das Brot ist süß (nicht sauer), Jarmflob - i nicht i, o lang — Armlöcher, d. (

ö i. die Deffnung der Aermel (Sliaven, engl. sleeves), wo die Arme durchgehen, lung u kurz lang (vom Maaß), Comparativ lunger und linger, laang (von der Zeit) lang, Comparativ nur linger, nie lunger, flawen - a furz — frazen, flefin – e lang

lange Striche herunter frazen (mit den Någeln nämlich), Weri - e lang - ein Stück Marschland (vor der Landvertheilung auf den nordfristschen Außeninseln), Harft ein (sandiger) Landrüden, eine höher liegende Stelle als das umgebende Wiesentand, Riant ein zwischen Gerstlandådfern, wo sie mit ihren Enden zusammenftoßen, hindurchlaufender Fußsteig, Laanlufar -- u kurz - (bie Endung un in Substantiven geht bei Zusammenseßungen in aan über, z. B. Sun, Saan, lun, Laan, Hun, Haan, Strun, Straan) bei der Landmess sung liegengebliebene dreieckige Stücke Aderland zwischen Privatädern, weldie Stüce Allgemeingrund waren, if fan'r un bistathen u lang, a lang, th Urlaut - d. 1. ich bin der Meinung, lút lut: wen - ů furz, u lang – ganz windstil, blit an duad stal

u todtenftill im Wetter, warpan -- beide a furz (Imperf. worp – o kurz) Gier legen, gruplin - u kurz – eine Henne befühlen, ob fie Ei habe (to grope a hen), gande wefan – a in gande lang

(wesan, sein, Imperf. wiar) in Gang sein, in Bewegung sein, häufig in schlimmer Bedeutung, Earn Gewerb, Auftrag (engl. errand), Wir – i lang Eisen- oder Messingdraht (engl. wire), Huf Halbzäpflein (engl. hock), Ruf -- u lang - (engl. rick, reck), Wean, Kropf, d. i. Geschwulft am Hals oder Naden (engl., wen), lifluas – i furz unglücklich, verloren, hjúsat ham a Nedden ap - a in sat lang - (wörtlic: fie fezt ihin die Niffen auf), d. h. fie bietet ihm die Spize, meistert ihn, ftaaflewrin (worts

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lich : dem Tod überliefern) feindlich empfangen, fernin von etwas, D. h., sidoft und lang mit Unzufriedenheit über etwas äußern, swes lin - e kurz

e Heu oder Haide trocnen und in Haufen zusammenschaffen, Rail Haspel, railin haspeln, Ram – a kurz die äußerste Kante einer steilen Anhöhe, z. B. am Seegestade, Roth - o kurz, th Urlaut eine Masse Erbe, die von einer solchen Kante losreißt, Steg – e lang - Stid, Pui Stich mit etwas

, Spizem, Stup – u furz - Stoß, Klau ein starker Schlag, den jemand erhält oder gibt, Alup ein dumpfer Schlag, der gehört wird, Dau ein Sdilag mit gebauter Faust, den jemand friegt, slap hels ler Schlag, Klap bi't Dar Dhrfeige, Wei ein schneller Schlag, den man friegt, lan - a kurz -- foneller, heftiger Schlag, Stup Stoß mit den Füßen, Smed – e furz – Schmiß, 0. i. Wurf, Fird ein aufschwingender Wurf, Sfaansliat - von Sfun, d. i. Schande (wörtlich: Schandschlag) ein Schlag, wodurch jemand am Körper verlezt wird, Sw up – u kurz bezeichnet eine schnell fahrende Bewegung, die bumpf anzuhören ist, da B. der sausende Flug gewisser Vögel (engl. swoop), auch nennt man die hörbare Bes wegung der Kibize mit ihren Flügeln, wenn sie Eier oder Junge has ben, swupin, lonner ein starkes, in irgend einer Entfernung gea börtes bumpfes Getös, auch heißt die Wirkung dc8 Mindes im Schornstein, wenn es start weht, lonnerin, Iharst - a lang ein derber, schneller Schlag, den man gibt oder friegt, Swöb ő furz Peitsche, die man beim Fahren braucht (mit dieser Form hängt das engl. to sweep und sweep, zusammen), Bol - o kurz - ein furzer brüllender Schrei, Raaft ein längerer gewaltiger Sdyrei, Gren- e furz – ein Aedyjen (engl. groan), Sif - i furz - Seufs zer, Jol – das i ist i, o furz großer Schrei, Angstschrei (engl. yell), stian siongan (Impers. saang) rein, hell, hellhörig fina gen, an stian Steam eine helle, reine Stimme, Grüdi - ú kurz

ü - ein Bund furzes Stroh, von dem nämlicy, was beim jedesmaligen Reinigen, während man drischt, nachbleibt, ein Bund längeres Stroh heißt Sfuf- u lang, so viel als auf einmal zum Dres den ausgebreitet wird, heißt Leg - e lang --, Rüdi - ü kurz - und Daant heißt eine Vertiefung in einem Gefäß oder Werf jeug, durch einen Stoß oder starten Druc entstanden (Dalle heißt dieß in Süddeutschland), Daant ist größer von Umfang, aber nicht so tief als Küdi, Sfem - e kurz der Schatten, den ein einzel

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ner Körper wirft, Stad -- a lang – schattiger Ort, Geu ein starfer Guß, so viel als auf einmal aus- oder eingegossen wird, hal

a lang ein Zug, wenn man an etwas zieht, Rof o kurz

ein Zug ftoßweise, Glem e furz – eine helle Stelle, die sich am dunkeln Himmel zeigt, Olum — u furz - (davon das engl. gloom) trübes Wasser, auch das unterste von Kaffe u. s. w., Stop -o furz – Hemmung, Stilhalten oder Stilstand, a lup – u lang Diarrhoe (bas tölpelige Wort Durchfall, wofür die Nordfrisen auch Dörgung sagen (-- ö lang), n Thwung (von thwingan, d. i. zwingen, Imperf. thwaang) das falte Fieber, a Sfrob - 0 kurz - die Kräze (sfrobin, frazen) a Mesel die Masern oder Mas seln, Warf Schmerz, z. B. Haadwarf Kopfschmerz, Tuthwart Zahnweh, Büfwart Leibschmerzen, leger irgend eine lange gefährs lidze Krankheit, als hizige Fieber, a Not – o furz - der Schluss fen, at Throngens der Schnupfen, a Kinfhaast (breitschottisch kinkhost, engl. chincough, corrumpirt aus chinc-cough) Reichs husten (Reuchhuften und feuchen ist falsch), Aigrúni Umlauf am Finger oder an der Zehe, Reafwirm Flechte (ein uraltes Wort, wovon das engl. ring-worm), Spat - a kurz

a anhaltender Stich in der Seite oder in der Brust, oft bei oder als Vorbote von gefährlichen Krankheiten, at fül frantath - 4 furz, das erste a lang, das zweite furz, th Urlaut die venerische Seuche, an Siocht - o furz – eine epidemische Krankheit, huchothem u lang, ö lang und mit dem Ton, th Urlaut — furz von Athem, besonders bei alten Leuten, an thunian Sted -- ù und a furz,

ů e lang eine geschwollene Stelle, an baalent Sted - Ton auf

eine geschworne Stelle, at Unfal – u lang, a furz, Ton auf un Krämpfe, fialtögin - Ton auf der ersten Silbe, i lang in den leßten Zügen liegen, tufiar (tu Kiar) Ton nicht auf dem kurzen tu, sondern auf fiar — unruhig, wild hergehend, von Menschen wie von empörten Elementen gesagt, g. B. wat gongt't thiar tu tiar wie geht es da her, dů heeft a ster - e in Ker lang – du hast die Wahl, a Dör steant ap un hear – Ö furz, a furz, u lang - die Thür steht weit offen, fie fteht un Rer heißt

, etwas offen, Eag heißt Küste, Schneide (engl. edge, entstanden aus eg), Seite z. B. A Ingels Eag, a Hollunst Eag die Englische Küste, die Holländische Küste, a Ömrang Gag - ö lang – die Küste von Amram, bio fan al un Eag fte sind schon an Land

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