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Seite, 675. Deutsche Poefte. Die Pegnitichäfer

579-581 676. Die zweite Schlestsche Schule

582-585 677-678. Das Kirchenlied und die Onomologieen in dieser Zeit .

585–597 679.

Das Schäfergedicht in dieser Zeit. 597-599 680. Der Roman in dieser Zeit

599-611 681-687. Das Drama und die Dper in dieser Zeit 611-629 688.

Die Uebergang8 - Periode zu der Reges

neration der Deutschen Poeste, also

das 2te Viertel des 18ten Jahrh. 630-644 689-691. Die Dichterschulen zu Leipzig, in der

Schweiz, zu Vremen und Halle 645-660 692. Klopstod und Leiftng.

660-667 693-694. Die einzelnen Dichtungsarten während dieser Zeit .

667_679 695-698. Das Deutsche Theater und der Roman zu dieser Zeit

679-688 699_700. Der Göttinger Dichterbund und seine Anhänger

688-696 701.

Die Königeberger Schule mit Hamann
und Herber

696_598 702.

Die gleichzeitigen, außerhalb dieser Schule
febenden Dichter

698-703 703.

Die Sturm- und Drangperiode und die
Grotiter

703-708 704. Cahiller

708-712 705. Goethe

712_720 706.

Gleichzeitige zu keiner bestimmten Schule
gehörige Dichter.

720-731 707.

Das Deutsche Theater tährend dieser Zeit 731-736 708.

Der Deutsche Roman in dieser Zeit 736_750 709_710. Die Romantisdie Schule und ihre Anhänger 750-771 711. Dad junge Deutschland

771–779 712-715. Die neueste Deutsche Poeste

779_800 716.

Dao Deutsche Theater der Bestzeit 800-812 717.

Der Deutsche Roman der Septzeit 812 - 831 718-733. Die Holandische Poeste.

831-893 723. Die Blämisce. Poefte

856-859 730. Die Friestsche Poeste.

881-883 734-743. Die Swedische Poefte

893-932 -744-762. Die Dänische Poeste .

933-981 763 Die Neugriechische Poeste

981-987 764. 789, Die Serbische Poefte

987–988. 1056--1057

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Bj. 765-772. Die Russische Poefte 773.

Die Böhmische Poefte 774-782. Die Polnijde Boefte 783. Die Windisch Slowenische Poefte 784-785. Die Dalmatinisch- Ragusanische Poefte 786. Die Bulgarische Poefte 787. Die Slavonische Poefte 788. Die Slowafische Poeste 790. Die Moldau: Walachische Poefte 791. Die Scherfeiftiche Poefte 792. Die Georgisde Poefte 793. Die Ungarische Poefte 794. Die Nudisde Poefte 795. Die Hindostanische Poefte 796. Die Türkische Poesie 797. Die Perftsche Poefte 798. Die Armenische Poefte 799. Die Malaiische Poefte 800. Die Chineftide Poefte

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1087 1087–1088 1089—1090

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Vierte Periode. Die Literaturgeschichte der neueren und neuesten Zeit.

V. 539. Naddem wir die drei ersten Perioden der literårischen Culturges schichte durchwandelt haben, fommen wir jeßt zu der legten, der ums fangreichsten, interessanteften und bedeutendsten von allen, zu der der neueren und neuesten Zeit, zu der des freien Selbft. bewußtseyno und der mit diesem verbundenen Emancipation des Geiftes aus den Banden des Vorurtheils, des Aber, glaubens und der rohen Körpertraft. Denn obgleich noch nicht alle Nationen jenes große Ziel des Mensten, die wahre geistige Freiheit, errungen haben, so fann doc nad der Analogie des geistigen Fortsbritts nicht geleugnet werden, daß die Zukunft auch für passive Völfer, wie z. B. die Slaven, in ihrem Schooße Mandes bergen mag, was jene große Hoffnung, d. h. das Ers wachen aus ihrer geistigen lethargie, vorbereiten und herbeiführen dürfte. Aus demselben Grunde muß nun aber auch die Geschichte der neueren Literatur bei den verschiedenen Völfern dieser Periode fich als eine durd und durch vershiedene zeigen, indem bei einigen, wie 8. B. in Italien, wo gerade das Mittels alter in den einzelnen fleinen Staaten viele Spuren des nicht ausgestorbenen freien Römer finnes auch und in den Werten sets ner Shriftsteller zeigt, zwar die Quantität, aber nitt die Quas lität seiner Spriftsteller zugenommen hat, in andern dagegen, wie z. B. in Dänemarf, Schweden 2. erst nadi der Reforma. tion eine Literatur der Nation möglich ward, als durch fte Gräße, Handbuch d. fiterärgeschidls, III,

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aud Verdummung und geistige Kneditschaft verschwanden, in noch andern endlid, wie z. B. in Deutsdland jenes goldene Zeitals ter seiner Poefte, wie es unter feinen echtdeutschen, aufgeklärten Herrschern, den Hohenstaufen leider nur eine zu furze Zeit und freilich aud nur in bevorzugten Ständen angebrochen war, erft eigentlich mit dem Ende des vorigen und Anfange dieses Jahre hundert8 zurüdfehrte, naddem die Fadel verheerender Religions, und Eroberungsfriege es faft verlöscht und das düstere Gewebe theologisder Hirngespinste sogar die Erinnerung einer sdonen Vergangenheit völlig verhüllt zu halten foten. Anderen Völkern endlich, wie zuerst den Engländern, dann aber auch den Franzosen, hatte das Schicksal die schöne Beftimmung zugetheilt, daß fie, wie Deutsd land ihnen zuerst den Weg aus den düstern Grüns den finsterer Geiftedfnedtsdaft gezeigt hatte, diesem wieder freie lich nicht immer ohne entstellende Fleden ein Bild von polis tisder Freiheit und Menstenwürde aufrollten, das begeistert aufgefaßt und von allen Skladen gereinigt, unserem Vater, lande das Bewußtseyn seiner politischen Bedeutsamfeit und Starfe gegeben und seinen Bürgern das Ziel geflect hat, welches die Idee des großen Reformators von geifiger und förperlicher Freiheit nad mehr als 300 Jahren erft verwirklichen fann.

Ø. 540. Aus dem eben Gesagten wird nun aber hervorgehen, wos durt fich vorzüglich die Neuzeit vor dem Mittelalter auszeids net, das eben nur durch seine romantische Ritterlidheit und sein ftrenges Halten am einmal angenommenen Dogma, wenn man jene als Euphemismus für rohe Kraft und dieses für Fa. natismus und geistlichen Despotismus brauden will. Beides suchen wir freilich in dieser Periode vergeben, allein dafür fångt in den ersten Jahrhunderten derselben bereits die Critif an, die Theologie und Geschichte von unächten Elementen zu fåubern, wenn auch der neuesten Zeit erft die Vollendung dieses großen Unternehmens vorbehalten blieb; das Wiederaufleben der Humas nifischen Studien bahnte dazu den Weg, die Sprachen und Schriften der orientalischen Bölfer hörten auf als feberisd mit dem Siegel des Anathems verschlossen zu bleiben, eine der Ver. nunft angemessene Philosophte verdrängte die myftischen Träu: mereien des Mittelalters und baute ihre Lehrfäße zwar ekleftisch auf die alten Philosophenschulen auf, folgte ihnen aber nicht sclaviidi, sondern bildete fich ihre eigenen rationellen Systeme; die Arzneifunft, unterstüßt dur immer genauere anatomische Ilino tersuchungen, verließ zwar thre alte Methode von ellenlangen Res cepten nur allmålig und ward in thren Fortschritten noch durch mandie abftracte Speculationen aufgehalten, allein auch sie hat bie Neuzeit durch Vereinfachung der Mittel und mit Hilfe der Chemie in kurzer Zeit so umgestaltet, daß fie faum wiederzuerfen, nen ift; die Naturwissensdaften mußten fict, wie jede großartige Idee, erft lange mit Aberglauben und Pedanterie herumftretten, allein aud fie haben fich in neuester Zeit so durchgefämpft, daß die in ihnen gemadten Entdedungen und Erfindungen fich ges genwärtig um die Wette überflügeln, und sie mit Recht im Ges gensaße zum todten Buchstaben zu dem wichtigsten Studium des socialen Lebens umsdufen; und die Juri&prudenz endlich, nachdem fie lange genug den Druc des verknöderten, etfernen Haltens am Buchstaben des Coder ertragen, hat doch wenigstens in einem nicht ganz kleinen Theile Europas die sieben Stegel des geheimen Gerichts gesprengt und durch die frete öffentliche Rede die Beredtsamkeit, jene in den Freistaaten des Alterthums so hodgehaltene Kunst, die bisher leider kaum auf der Rangel und in den Sæulen geduldet ward, wieder zu Ehren gebracht. Ja, was die andern schönen Wissensdaften anlangt, so hat zwar die Poesie in neuester Zeit fich von dem Zdealen mehr und mehr entfernt und angeblich dadurch an Tiefe der Empfindung und Erhabenheit verloren, allein dafür hat sie das Leben selbst ers faßt und so ihre große Aufgabe, ihre Ideen und Phantasieen so naturgemäß als möglich darzustellen, der lösung näher gebracht, gleich der Malerei, die mit Redt ebenfalls gegenwärtig die Zuftånde der leidenden Menschheit mit scharfem Pinsel uns serem Auge darzustellen versucht, ftatt ihm nur Züge aus dem Leben und Treiben vergangener Zeit oder gar Gemälde traurigen Wahnglaubens vorzuführen. Mit einem Worte, diese Periode tft da 8 Zeitalter der Wiederherstellung und Vervoll, fom mnung fittlicher und geistiger Cultur.

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