Mikropolitik als Wertschöpfungsquelle: Versuch einer mikropolitischen Aufklärung der Wissenschaft von der PersonalentwickungMasterarbeit aus dem Jahr 2007 im Fachbereich BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation, Note: 1,0, Technische Universität Kaiserslautern (ZFUW), Sprache: Deutsch, Abstract: Peter Wasem erläutert Mikropolitik als "Dimension menschlichen Verhaltens in Organisationen". Für ihn ist sei nicht gut oder schlecht, funktional oder dyfunktional sondern einfach vorhanden. Er fragt nicht, wie Mikropolitik zu bekämpfen, sondern wie sie als Quelle unternehmerischen Erfolgs zub erschließen ist. Zentraler Erfolgsfaktor bei Integration mikropolitischer Verhaltensweisen in organisationen sind für ihn Motivation, Vertrauen und LOyalität sowie Kommunikation. Ausgehend von grundsätzlichen Überlegungen macht er für jeden dieser Bereiche konkret in die Praxis umsetzbare Vorschläge für Personalentwicklerinnen und Personalentwickler. Er holt das Gespenst Mikropolitik aus seiner "Schmuddelecke" und zeigt bei Lichte betrachtet ein unglaubliches Potenzial für den Unternehmenserfolg umsetzbarer Humanenergie: "Wir sind gut beraten, Mikropolitik als etwas alltägliches, als Beziehungsphänomen neben Macht und Kommunikation zu verstehen und unaufgeregt zur Kenntnis zu nehmen. In dieser Arbeit wurde zunächst aus der Perspektive der Personalentwicklung ein Einblick in die Begriffe Mikropolitik und Wertschöpfung gewonnen, um von diesem Fundament unterschiedliche Problemkreise aus unserem betrieblichen Alltag zu untersuchen und die sich aus ihnen ergebenden personalentwicklerischen Aufträge zu identifizieren. Es hat sich gezeigt, dass eine um Mikropolitik wissende und diese bei ihrer Arbeit berücksichtigende Personalentwicklung sich neue Potenziale erschließen kann, um erfolgreicher zu sein." Ass. iur. Peter Wasem M.A., geb. 1974 arbeitet derzeit als Manager bei der DB Regio AG und lebt in Leipzig. Von ihm erschien bereits "Charisma - Fluch oder Segen für die Lernende Organisation?" - ein eindrückliches Plädoyers für die Entwicklung "charismatischen Bewusstseins" in Organisationen. |
Contents
| 4 | |
Organisationen | 17 |
mikropolitisches Verhalten und Motivation | 27 |
mikropolitisches Verhalten Vertrauen | 37 |
mikropolitisches Verhalten und Kommunikation 5 1 Wechselwirkungen zwischen Kommunikation und Organisation 5 2 besondere Problem und Ko... | 44 |
Zusammenfassung und Ausblick | 50 |
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Mikropolitik als Wertschöpfungsquelle: Versuch einer mikropolitischen ... Peter Wasem Limited preview - 2007 |
Common terms and phrases
Akteure Anschlussmotiv Arbeitswerttheorien Aufgabe Aufgabenmotivation aufgrund Autopoiesis Begriff beispielsweise Belegschaft Beteiligten Betrieb betriebswirtschaftliche Beziehungskapital Beziehungsphänomen Bezug definiert Sozialkapital Depression derartigen Duden Duman ebenda eher eigene Interessen eigenen Organisation Einflussnahme einzelnen Entstehungsrechnung extrinsische Fähigkeit Folgenden Francis Fukuyama ganzheitlichen Geldwert gerichtet Gesamtinteresse Gestaltung und Beantwortung gezielten Handlungsfelder der Personalentwicklung Henry Mintzberg Hervorhebung durch Vf Hervorhebungen im Original hohe Humankapital individuelle Individuum integrativen intrinsischer Motivation Kapitalformen Kommunikation konkreten Kontextmotivation lässt Leistungen Leistungsmotiv Macht Machtbeziehungen Machtfragen Machtmotiv Machtmotivation Machtmotivierte Menschen Maße Maßnahmen Mikropolitisch Handeln heißt mikropolitischen Aufklärung mikropolitischen Handeln mikropolitischen Handlungen mikropolitischer Perspektive mikropolitisches Verhalten Mintzberg Mitarbeiterinnen mithin Mobbing möglich Motivationsstruktur Motive network Netzwerk Neuberger 2002 normativen Oelgart Organisationsentwicklung Organisationsmitglieder Person Personalentwicklerinnen Personalentwicklung Politik potenziellen Prozess Prusak Ressourcen Robert Putnam Scheffer selbstbestimmten Sicht Sichtweise siehe sieht soziale Sozialkapital Subjekte Transaktionsanalyse und/oder unsere Unternehmen unterschiedlichen Interessen Untersuchung Verhältnis verschränkt verstehen Verwendungsrechnung Vorteil Wert Wertschöpfung Wertschöpfungsbegriffs Wichtig Zenkert Ziel zielgerichtete zukünftige
Popular passages
Page 11 - Macht bedeutet jede Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel worauf diese Chance beruht.
Page 45 - Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet
Page 27 - Motivation ist in der Psychologie eine Sammelbezeichnung für vielerlei Prozesse und Effekte, deren gemeinsamer Kern darin besteht, dass ein Lebewesen sein Verhalten um der erwarteten Folgen willen auswählt und hinsichtlich Richtung und Energieaufwand steuert.
Page 15 - das Arsenal jener alltäglichen >kleinen< (Mikro-!)Techniken mit denen Macht aufgebaut und eingesetzt wird, um den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern und sich fremder Kontrolle zu entziehen
Page 27 - Motivation beschrieben wird als „... eine Sammelbezeichnung für vielerlei Prozesse und Effekte, deren gemeinsamer Kern darin besteht, dass ein Lebewesen sein Verhalten um der erwarteten Folgen willen auswählt und hinsichtlich Richtung und Energieaufwand steuert. Die im Verhalten zu beobachtende Zielgerichtetheit, der Beginn und der Abschluss einer übergreifenden Verhaltenseinheit, ihre Wiederaufnahme nach Unterbrechung, der Wechsel zu einem neuen Verhaltensabschnitt, der Konflikt zwischen verschiedenen...
Page 22 - To be clear about the object of discussion, this article adopts the following definition of 'social capital', which is consistent with classic discussions by James Coleman and Robert Putnam.' 'Social capital' is a störe of value generated when a group of individuals invests resources in fostering a body of relationships with each other (a 'social network'), which generates benefits in later periods.* The resources invested in social capital reside in relationships within a network rather than in...
Page 8 - Leben, aber noch elementar war, gab es nicht (TMann, Zauberb. 398); Ein B. ist eine an Sprache gebundene, sprachlich formulierte und geschichtlich bedingte Vorstellung, die wir aufgrund unseres je gegenwärtigen Erkenntnisstands an die uns umgebende Welt herantragen (ABurkhardt, Zs.f.philos.Fg.
Page 18 - metaphysischen" zu „instrumentalen" Werttheorien Das »Wörterbuch der philosophischen Begriffe« von Johannes Hoffmeister ('1955) gibt die Auskunft, der Begriff „Wert" bezeichne „im allg. die zwischen einem Gegenstand und einem Maßstab durch den wertenden Menschen hergestellte Beziehung
Page 22 - Sichtweise (habe) drei Vorteile: (1) Nimmt sie Rücksicht darauf, dass Ressourcen in einem Netzwerk von Beziehungen wesentliche Bestandteile von Sozialkapital sind. (2) Wird dadurch unterstrichen, dass die jeweiligen Ressourcen in die Struktur der Beziehungen eingebettet sind. (3) Wird hervorgehoben, dass die Struktur und...
Page 12 - Verhältnis zu seinesgleichen begreift."31 und lässt sich als „... Beziehungsphänomen: die eine Seite schreibt oder gesteht der anderen Überlegenheit zu und erlaubt ihr (für bestimmte Zeit, in bestimmten Fragen, in bestimmtem Ausmaß) die eigene Lebenssituation zu kontrollieren ,.."32 verstehen.


