Fallstudien zum Internationalen Management: Grundlagen - Praxiserfahrungen - Perspektiven

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Joachim Zentes, Bernhard Swoboda
Springer-Verlag, Jul 1, 2013 - Business & Economics - 983 pages
Bis Ende des Jahres 1994 gab es keine internationale Organisation, die für Fragen des internationalen Güter- und Dienstleistungshandels zuständig gewesen wäre. Stellvertre tend für eine Organisation fungierte das Allgemeine Zoll-und Handelsabkommen GA TI (General AJ?reement on Tariffs and Trade) aus dem Jahr 1947. Dieses Abkommen bil dete die Grundlage für mehrere internationale Verhandlungsrunden, in deren Verlauf in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg die administrativen Beschränkungen für den grenzüberschreitenden Güterhandel deutlich verringert wurden. Die bislang achte und letzte dieser Verhandlungsrunden war die sogenannte Uruguay-Runde von 1986 bis 1994. Ihr wichtigstes Resultat war der Beschluß über die Gründung der Welthandelsor ganisation WTO ( World Trade Organization). Die Organisation hat ihren Sitz in Genf und nahm am I. Januar 1995 ihre Arbeit auf. Eine wichtige Aufgabe der WTO ist es, die Einhaltung des GA TI sowie der im Zuge der Uruguay-Runde neu geschlossenen Abkommen zu überwachen. Im GATI ist festgelegt, nach welchen Regeln der Prozeß der Liberalisierung des Güterhandels ablaufen soll. Zwei Grundsätze sind es, die unter den zahlreichen Bestimmungen des Vertrages von überragender Bedeutung sind: I. Das Prinzip der Meistbegünstigung: Jedes Land verpflichtet sich durch seinen Bei tritt, bei Importen nicht nach deren Herkunft zu diskriminieren. Wird beispielsweise für die Einfuhr von Gütern einer bestimmten Produktkategorie ein Zoll erhoben, so muß dieser in gleicher Höhe für Importe jedweder Herkunft erhoben werden. 2. Das Prinzip der lnländerbehandlung: Haben die Importe die Zollgrenze überschritten, so darf nicht weiter zwischen ihnen und im Inland hergestellten Waren diskriminiert werden.
 

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Contents

Joachim Zentes und Bernhard Swoboda
3
Ingolf Bamberger und Thomas Wrona
23
Karlhans Sauernheimer und Udo Kreickemeier
45
Karl Wolfgang Menck
79
Günter Dufey und Ulrich Hommel
101
Günter Dopjans
125
Jörn Altmann
134
Siegfried Georg Häberle
153
Ulrich Hommel und Alexandra Ludwig
535
Marc Brenneiser und Richard Köhler
571
Leo Renneke
596
Achim Walter und Susanne Habermann
625
Georg Schreyögg und Horst Steinmann
634
Maria Rumpf
655
Christian Scholz und Volker Stein
675
Jörg Schlüchtermann und Ralf Klöpfer
701

Moritz Havenstein
169
Gerd Waschbusch
193
Hartmut Bieg
207
Doris Hildebrand und Hermann Simon
231
Arnold Schuh
261
Nikolaos Papavassiliou
277
Annet Aris und Andrej Vizjak
298
Werner Bibl und Bernhard Swoboda
329
Rainer Türck
349
Markus Janz
365
Helmut Baumgarten
385
Dirk Morschett
411
Richard Weber und Joachim Zentes
441
Hartmut H Holzmüller Davide Rosetti und Daniela Lobin
463
HansPeter Liebmann und Sabine Gelter
484
Michael Lingenfelder und Peter Loevenich
513
Mathias Kirchmer und Altan Enginalev
716
Wolfgang Weber Marion Festing und Ingo Weller
731
Walter A Oechsler und Günther Trautwein
750
Matthias Dressler
769
Klaus Backhaus Thomas Köhl und Henner Uekermann
797
Gunter Dufey und Priscilla Rogers
817
Jens Jokisch und Matija Denise Mayer
827
Klaus Deimel
840
Karlheinz Küting
855
Heinz Kußmaul und Miriam Glessner
877
Otmar Peter Schön und Bernhard Swoboda
901
Axel G Schmidt und Pia Wiehl
917
Bernhard Swoboda
943
977
976
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About the author (2013)

Prof. Dr. Joachim Zentes ist Direktor des Instituts für Handel und Internationales Marketing an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken.
Prof. Dr. Bernhard Swoboda ist Inhaber der Professur für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Marketing und Handel der Universität Trier.

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