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M e e r.

Indisches geographische

Lage des magnet. Aequators
Länge Breite Declin. Inclin. Länge Breite
Trinconomale 178°51'0| 8°32'N||1° 8'0- 2039 78°53'0/9°51'N|| Blosseville
Pondichery 77 32 11 56 1 13

+ 3 43
77 30 10 4

1828 Karikal 77 33 10 55 1 14

+ 1 51

77 32 9 59 Changani 77 36 9 47 1 16 0 37

77 36 10 5 Jaffnapatnam 77 41 9 40 11 16 040 77 41 110 0 Arepo

77 31 8 48 1 16 2 18 77 32 9 57 Calcutta 86 1 22 34 2 38 +26 33

85 21 8 33 Chandernagor || 85 58 22 51 2 40 +26 47

85 27 8 42

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о се

n.

Grosser geographische

Lage des magnet. Aequators Länge Breite Declin. Inclin. Länge Breite Insel Rawak ||128°35'00° 1'S||(1024,01-14°27'4128°43-017°19-N||Freycinet 1818 Offak

128 35 10 2 1 2 - 13 34 128 30 6 51 Duperrey 1824

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Grosser 0 ce a n. geographische

Lage des magnet. Aequators

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Länge Breite Declin. Inclin. Länge Breite
Auf dem Meerefj149°13'07°13'N||5o420/+ 1°11||149°11'0/6°37'N|Duperrey 1824

150 48 17 27 5 Ot 1 41 ||150 44 6 37
150 38 17 25 4 10 + 1 34 150 35 6 38
150 47 7 32 4 0 + 1 52|150 43 6 36

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172 2 172 47 172 55 172 57 173 19 173 42 174 25 175 4

JO 40 SL 7 45
11 45

7 45
2 57

7 45 1 43 7 45 4 1

90

170 22

1 10
3 4172 15 0 51
3 35 173 1 0 1
6 28 || 173 21 10 20
3 14 173 10 Jo 7S
10 9 ||174 7 1 2N
- 12 25 174 35 0 11 S
- 15 11 ||175 34 O 8N
- 16 34 ||176 37

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8 5 17 31 8 30 18 45 10 32

10 26 S

6 22

174 5 10 13 N 89 36W 3. 12 N|(8°0)0 - 20 31 91 3W17 18 S Humboldt 1803 86 18 t 4

-17 11

87 32 17 37 Guajaquil (1)|| 82 18 2 13 S

10 45 83 3 7 35 Auf dein Meere 82 27 13 2

83 8 7 58

Grosser Ocean. geographische

Lage des magnet. Acquators.

Tomependa
Loxa
Cuenca
Quito
Sto Antonio

Länge Breite Declin. Inclin. Länge Breite 80°57'W 5°31'S|| + 30124181°21-W17° 6'S||llumboldt1803 8L 44 4 0

+ 5 24

82 6 6 33 81 34 2 55

8 25

82 10 17 7 81 5 0 14

+13 22 82 5 6 56 81 2 0 0

H-14 25 82 3 17 10.

Guarmey Huaura Chanchay Lima

80 42 10 4
79 53 11 3
79 43 11 32
79 28 12 2

+ 6 7 + 8 6 + 9 19 +9 59

81 57 17 0
80 2 17 2
79 23 17 3
795 6 54
78 36 17 3

79 0 Popayan 79 0 2 26N

+20 45 || 80 30 S. Fe de Bojotal 76.32 4 36

+24 161-78 18 Javita

70 3 2 49 ||(7°001+24 18 || 724 Carichiana 70 18 6 43

+30 24 72 17 Auf dem Meere 79 15. 13 0

8 2 1 8 26 78 39 79 6 14 6 9 33 9 55 || 78 26

79 5 16 52 9 16 - 14 50 77 52 Callao 79 37 12 3

9 30

8 33 || 78 54

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81 46 80 51

110 5 8 32
11 18 8 27

83 20 81 27 80 19

17 41
18 3
17 46

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80 53 7 55 Payta

83 32 6 || 8 56 + 4 6 83 52 17 7 Auf dem Meere||108 29 17 16 6 15 +27 47 106 51 2.36

104 40 17 36 7 6 27 14 102 49 2.57

100 2 18 9 80 +27 36 98 9 4 4 ) 87 26 7 32 | 10 47 + 3 51 87 4 5 48

85 59 22 ||10 48 + 0 51 85 59 15 58 Morlet führt an, dass die Formel tg J = 2 tg 4 sich bestätige, sobald J nicht über 15 bis 20° beträgt; nur in einzelnen Fällen gelte sie, wenn

30° und 40° sei. Die aus grösseren Werthen von J berechneten magnetischen Breiten fallen fast alle gegen die wirklichen zu gross aus.

J

150

Ueber den magnetischen Aequator bemerkt er, dass derselbe eine Curve doppelter Krümmung mit vielen Biegungen sei, welche an keiner Stelle einem Kreise gleiche. Die hauptsächlichsten Biegungen finden in der Nähe der Knoten (der Durchschnittspunkte zwischen dem magnetischen und terrestischen Aequator) statt, ausserdem giebt es aber noch partielle, von localen Störungen herrührende, Inflexionen. Folgende Tafel enthält die merkwürdigsten Punkte des magnetischen Aequators (die Knoten und Maximum seiner nördlichen und südlichen Breite), sowohl in diesem Jahrhundert, als in dem letzten Viertel des vorigen.

Breite

Länge Knoten 1.

0° 0'

30 4510 1822 0 0 etwa 17°

1780 Knoten 2.

0 0

1740 5510 1825

etwa 180° 1779 Maximum d. nördl. Breite. 11° 43N 500 bis 670

1776 Maximum d. südl. 'Breite.

355 450 bis 500, 1822

139 59S 200 bis 300 1776 Hieraus folgt, dass die Curve des magnetischen Aequators seit 1776 von 0 nach W sich bewegt habe, jedoch nicht so, dass jeder Punkt derselben parallel dem terrestischen Aequator fortgeschoben worden,; wie Morlet diess im Jahre 1819 angenommen hat. Vielmehr sieht man,

dass von 1776 an der grösste Abstand des magnetischen Aequators um 1° 36' grösser geworden ist, indem er damals 13° 59', im Jahre 1822 aber 15° 35' betrug. Würde man dem magnetischen Aequator eine unveränderliche Form zuschreiben, so hätte er sich demnach ausser ven 0 nach W zugleich von N nach S bewegen müssen; allein im atlantischen Ocean fand in diesem Zeitraum eine starke Bewegung dieser Curve von S nach N statt. Daher ist die Gestalt der in Rede stehenden Curve der Zeit nach veränderlich.' Morlet giebt an, dass es zwei unveränderliche Punkte gäbe, mindestens wenn man die beiden Linien von 1776 und 1822 mit einander vergleicht, welche sich einmal im atlantischen Ocean bei 13° 50' südlicher Breite und 30° östlicher Länge, also der Küste Brasiliens nahe, schneiden, und dann zweitens in einem nicht genau zu bestimmenden Punkte, der aber wahrscheinlich im arabischen Meerbusen zwischen 11° und 120 nördlicher Breite liegt. Geht man von dem ersten dieser festen Punkte, dem südlichen, aus, so ergiebt sich, dass seit 1776 der ostwärts liegende Theil des magnetischen Aequators sich nach Norden bewegt habe, der westwärts ge- legene aber nach Süden.' Vergleicht man die Beobachtungen Humbold's im Jahre 1802 mit denen von Duperrey im Jahre 1823 (die hierhergehörigen sind in der vorigen Tabelle mit 1, 2 bezeichnet) so fand noch ein Durchschnitt beider Curven an der Westküste Amerika's bei 83° wd. und 7° 36, s. B. statt, und dann, meint Morlet, würde es in der Südsee oder im östlichen Theil des indischen Meeres noch einen vierten Durchschnitt, oder, wie er dieselben nennt, festen Punkt geben, um welchen die isoclinische Linie = 0 sich nach N oder S bewegt.

Inzwischen scheint es nicht naturgemäss, wirkliche Bewegungen der Curve ohne Neigung um feste Punkte anzunehmen, da die Gestalt dieser Curve und ihre Veränderungen, von dem Temperaturverhältnisse der beiden Halbkugeln und dessen Schwankungen herrührt.

Duperrey legt den magnetischen Erdäquator nicht durch diejeninigen Orte, wo die Inclination gleich o, sondern, wo die Intensität am geringsten ist'); eben so ist ihm der magnetische Erdpol derjenige Punkt der Erde, wo die Intensität ein Maximum ist. Allein das erstere ist ganz unstatthaft; die Inclination kann allein die Erde, in zwei natürliche Halbkugeln theilen, weil sie entgegengesetzte Erscheinungen in beiden zeigt; auch ist die Linie ohne Neigung nothwendig, eine solche, welche alle Meridiane der Erde schneidet. Das letztere ist bei der Linie der kleinsten Kraft so wenig nothwendig, dass es thatsächlich nicht der Fall ist, wie man aus der schönen Karte über die isodynamischen Linien von Hansteen sieht ?). Die kleinste Intensität liegt hiernach wahrscheinlich im südlichen Theile von Afrika, und von diesem mehr oder minder ausgedehnten Strich nimmt die Intensität nach allen Seiten hin zu. Statt dass also die Linie der kleinsten Kraft alle Meridiane schneide, trifft sie nur einen einzigen. Es ist daher unmöglich, den magnetischen Acquator als die Curve der kleinsten Kraft zu definiren.

2

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X. Magnetische Beobachtungen vom Capt. Back, während seiner Reise nach den arctischen

Regionen 1833 und 34Christie hat zu diesen Beobachtungen die Anleitung gegeben, und ihre Berochnung mitgetheilt). Obgleich Intensitätsbeobachtungen

) l'Institut lanvier 1834. 2) astronom. Nachrichten No. 209, 1831, Pogg. Au. Bd. 28. *) phil. transact. London for 1836. Part. II.

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