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[graphic]

Breite

Datum

Declination

3. Aug.

12.

61 23 47 Tjamen

63 6 50 Jojakowa

64 45 59 Tobolsk

65 55 41 Denjikowo

67 35 19 Jelisarowo

66 1 10 Schorkal

63 13 44 Beresow

62 43 36 Obdorsk

64 21 31 Ajewskji Wolok 69 29 Tara

71 44 Tschulium

78 54 Ojasch

81 40 Tomsk

82 48 36 Kasulka

89 26 Krasnojarsk

90 36 55 Alsalewsk

96 16 Irkuzk

101 59 30
Troizko Sawsk 104 8 0
Monachonowo 104 8 35
Arsentschewa 104 35 25
Auf dem Baikal 103 51 22

55046' 31" ||21 Juli1828
55 46 56 29.
55 54 30
56 9 15 114.
56 19 20 18.
56 6 24

10.
55 44
55 47 50 15.
56 13 0 20.
57 42 24.
58 1 14 25.
57 33 45 28.
56 53 129.
56 50 30

30.
56 50 38 31.
58 17 5

3. Septbr.
58 16 56 8.
58 52 19 11.
56 59 48 2. Octbr.
57 9 35 3.
57 31 50 15.
58 11 24
59 57 48 24. Novbr.
61 15 0

26.
62 44 20 28.
63 55 59 1. Decbr.
66 31 7 8.
56 34 50 6.Jan. 1829
56 54 0

13.
55 5 41

17.
55 37 15 19.
56 29 39 21.
56 1 30 25.
56 1 0

27,
55 27 6 12. Febr.
52 16 20 17.
50 21 5
50 58 6 22.
51 16 42 24.
52 3 48

256'36"W
3 19 55
0 13 57
0:27 310
0 45 39
1 29 5
1 38.50
2 22 1
2 43 36
6 0 30
6 20 25
6 15 15
7 11 51
6 40 58
7 23 21
7 46 31
68 0 52
8 48 38
7 56 21
9 11 21
9 16 17

9 399 10 48 30 11 43 45 11 14 56 11 34 40 14 39 54 9 16 53 9 36 11 S 57 13 8 9 41 8 42 10 7 10 38 6 41 38 4 50 49 1 48 51 0 33 0W 0 31 49 0 0 11 32 1 049

20.

17.

26.

Länge

Breite Datum östlich v. Paris

Declination

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1

25.

Mansursk

103° 214 53° 254 20.Mrz1829 1 18 21 0 Botowsk

103 2
55 958 21.

1 26 3 Ustkuzk

103 37
56 46 3 23.

2 15 8 Kirensk

105 44
57 47 18 25.

0 59 10 Iwanowsk

108 14
58 37 44 27.

1 021 Parschinsk

109 11
59 7 15 28.

0 35 34 Jerbinsk

113 55
60 28 1 30.

1 42 36 Nelensk

116 8
60 00 1. April

1 45 27 Olekma

117 13
60 22 24 13.

2 27 37 W Issik

123 38
60 47 6 5.

2 49 34
Jakuzk
127 24 35 62' 1 29 9.

5 53 40 Porotowsk 129 29 28 62 1 10 24.

4 46 17 Lebegine 131 21 41 62 11 18

2 17 57 Nochinsk 132 36 29 61 56 45 26.

2 10 51 Aldanskji Perewos 133 13 43 61 53 22 27.

3 7 7 Tschernoljes 134 2 32 61 31 13 29.

3 30 27 Garnastorch 134 39 48 61 29 36 1. Mai 3 43 16 Antscha 136 19 26 61 0 59 17.

2 38 23 Ketanda 138 57 0 60 40 12 12.

2 34 56 Ochozk 140 51 10 59 21 29 20.

2 21 55 Mündng. des Tigilf 155 54 19 58 1 25 13. Aug. 4 6 5 0 Tigilsk 156 16 10 57 45 55 17.

4 1 32 Jelowka 158 34 20 56 53 53 29.

6 21 26 Chartschinsk 158 23 1 56 31 6 7. Septbr. 6 26 12 Kliutschewsk 158 21 53 56 19 55 9.

6 25 24 Kosnirewsk 157 13 48 55 52 5 16.

5 19 6 Maschura 156 34 58 55 4 21 19.

3 40 1 Natschika 155 55 14 53 6 30 27.

4 2 29 Petro-Pauls-Hafen 156 19 48 53 0 27 30.

4 5 45 Neu Archangelsk

auf Sitcha 222 14 20 57 2 44 11. Novbr. 28 18 49 San Francisco 235 15 0 37 48 44 6. Dezbr. 14 54 59 Rio de Janeiro 314 34 39 22 53 54 S 23.Mai1830 2 3 9 ib.

125.

2 8 3 ib.

26.

2 12 35 ib.

12. Juni 2 4 43 ib.

15. 7 214

2 17 37 115. 1156

2 3 57 ib,

2 8 55 Die Längen und Breiten sind zum grössten Theil von Erman bestimmt, und die aus russischen Karten entnommenen, zum Unterschiede, ohne Sekunden angeführt.

||13.

1

ib.

i

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Magnetische Beobachtungen an einigen Punkten Italiens,

der Türkei u. 8. w. von Georg Fischer

(siche phil. trans. Londou for 1833.) Diese Beobachtungen sind in den Jahren 1827 - 1832, wie es scheint, mit grosser Sorgfalt angestellt. Die Neigung ist mittelst dreier Nadeln, sowohl direct, als durch ihre Schwingungszeiten in der Ebene des Meridians und senkrecht darauf, gəfunden, die Intensität mittelst Schwingungen von vier horizontal aufgehängten Nadeln.

Breite Länge Gr. | Declinat. Inclination Intens.

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London
51°30 0° 9. W

690404 1,0000
Portsmouth
50 47 1 5

69 23 1,0042 Lissabon

38 42 9 10 22°23 W 63 30 0,9819
Gibraltar
36 5 5 4

60 49 0,9366
Malta

35 54 14 29 0 || 15 5 54 17,3 0,8972 Messina

38 12 15 30 17 12 56 29,5 0,9338 Neapel

40 53 14 15 15 20 58 28,3 0,8792 Vesuv, Westrand d. Krat.

12 25 Baja

40 50 14 5 15 20 Syrakus

37 3 15 10 16 40 Catania

37 30 15 5 16 28 Aetna Gipfel

37 44 15 0 18 35 Vourla, nahe bei Smyrna 38 24 26 38 10 36 54 34 0,8882 Constantinopel 141 2 28 54

56 18 0,8954 Magnetische Beobachtungen an einzelnen Orten.

Breite Länge Gr. || Declinat. Inclination Intens. Archangelsk 64°34,5 40°34'0 1036 W 73056,8 1,415 Joskanskische Insel 68 4 39 35

76 12,8 1,474
Catherinenhafen 69 13 33 34

76 20,8 1,496
Wardo ë huus
70 22 31 20

77 1,0 1,486
Wadso ë
70 4 29 55

76 50,6 1,460
Diese Beobachtungen sind vom Capit. Reinike im Jahre 1830
angestellt, und werden von Kupffer mitgetheilt '). Die Intensität
ist nach Hanstein zu Petersburg = 1,403 angenommen worden.

Zahrtmann fand die Neigung zu Curaçao
d. 11. Sept. 1833 = 38° 271 zu St. Thomas d. 26. Oct. 49° 81
12.

38

14. Febr. 1834 49 501 14.

38 36 38 54

38

1

21.

2) Poggend. Ann. Bd. 35, pag. 57.
2) l'Institut 27. Ayril 1836.

1

Boussingault') fand an den Ufern des Sec Erie am Niagara mittelst Schwingungen der Inclinationsnadel, die Intensität 2,036, die zu Payta = 1 gesetzt. Diess wäre demnach die stärkste Intensität, welche bisjetzt auf der Erde beobachtet worden ist. Vor dieser Beobachtung war die grösste Intensität (1,8) diejenige, welche Sabine zu New-York ermittelt hatte, und da Boussingault in New-York dieselbe Intensität als Sabine fand, so unterliegt die Richtigkeit seiner Beobachtung amn Erie-See keinen Zweifel.

Kreil giebt für Mailand folgende Werthe?) absoluteErdkraft (horizontale) Oct. 1836 = 2,01839 f. dies. Ein

heiten als z..

Göttingen. Inclination

= 63° 44,65' Declination

23. - = 18° 36'0" Gauss giebt für Göttingen absol. Erdkraft (horizont.) 24-28.Juni 1832= 1,7625 Inclination

23.Juni = 68°22'52"

nen.

XI. Veränderungen des Erdmagnetismus.

a. Declination. Wenn auch der Gang der Declinationsnadel während des Tages im Allgemeinen hinlänglich bekannt ist, so fehlt doch noch viel, denselben bis in seinen feinern, interessanten Details verfolgen zu kön

Wenn, wie es uns unzweifelhaft erscheint, die Veränderungen des Erdmagnetismus überhaupt von entsprechenden Veränderungen der Temperatur herrühren, so ist es gar nicht wahrscheinlich, dass die Variationen der Abweichung während des Tages an allen Orten gleich sein werden, d. h. die Wendestunden, worunter wir ausser dem Zeitpunkt, wo das Maximum und Minimum eintritt, auch die Zeit, wo die mittlere Declination stattfindet, verstehen wollen, diese Zeitpunkte werden an verschiedenen Orten verschiedlen sein, trotz dem dass man das Gegentheil oft behauptet. Beim Thermometer hängen dieselben von der Lage des Orts und gewiss von oft sehr unbeträchtlichen localen Verhältnissen ab. Aus der Zusammenstellung der Beobachtungen über den täglichen Gang der Wärme zu Padua und Leith %),

?) ib, 18. Janv. 1837.
2) Schumacher astron. Nachrichten. 1837, No. 328.
3) Kämtz Meteorologie Bd. I.

zeigt sich zwischen beiden Orten in dieser Beziehung ein namhafter Unterschiel; in Leith z. B. findet das Maximum der täglichen Wärme mehr als Stunde später statt, als in Padua, eben so das Minimum; und in dem Zeitmoment, wo die mittlere Temperatur des Tages herrscht, finden sich sogar Unterschiede von 2 Stunden, so dass,

, wie Kämtz angiebt, beide Orte hierin durchaus keine Uebereinstimmung zeigen. Bei der Bristoler Versammlung gab Harris 1) an, dass die stündlichen Temperaturbeobachtungen in Plymouth ausserordentlich auffallende Unterschiede von denen zu Leith ergäben. Wir haben es bei diesen Beobachtungen freilich mit der Temperatur der Luft zu thun, und mit einem Instrument, welches sehr beschränkte Aussagen liefert; nichts desto weniger muss man voraussetzen, dass dieselben Umstände, welche den Gang des Thermometers verändern, auch auf die Magnetnadel einwirken werden, wenn auch nicht ehen so stark, weil dieselbe, von der ganzen Erdoberfläche gerichtet, für lokale Einflüsse weniger empfänglich ist. Dagegen giebt es einen andern Grund, auf den man noch gar nicht geachtet, und wodurch nothwendig der Gang der magnetischen Veränderung an verschiedenen Orten ungleich werden muss, und dieser liegt in der verschiedenen Abweichung der Nadel. Es wäre ganz unmöglich, dass an zweien sonst gleich gelegenen Orten der Zeitpunkt des östlichen und westlichen Standes der Nadel gleich sei, wenn ihre Declination sehr verschieden ist. Bildet man sich über die Gesammtheit der magnetischen Veränderungen mittelst der Annahme eines wandernden Pols eine präcisere Vorstellang, wie ich das zu leisten versucht habe, dann leuchtet es ein, dass der westlichste und östlichste Stand der Boussole oder, wie man das obgleich nicht zweckmässig auch nennt, das Maximum und Minimum der Declination abhängen wird von der Intensität dieses Pols und seiner Richtung gegen den magnetischen Meridian des Beobachtungortes. Während die Intensität desselben vom Morgen ab grösser und grösser wird, weil die Erwärmung der Erdrinde zunimmt, wird der Winkel, den er mit dem Meridian bildet; bis“ zum Nachinittag immer kleiner, da die Erwärmung von Osten her durch den Meridian geht. Die Ablenkung, welche dieser Pol der Declinationsnadel ertheilt, hängt von beiden Grössen zugleich ab, und ist am grössesten, wenn das Product aus der Intensität in den Sinus des angegebenen

?) Verhandlungen der 6ten Versammlung der Brittischen Gesellschaft u. s. w. deutsch. Berlin 1837, pag. 117.

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