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der-von dem

Herrn Dr. Ph. Joh. Gottw. Müller

in I Behoe

hinterlassenen
B i blioth e k,

welche,
über 12,000 Bånde stark,

und
? viele Seltenheiten
aus allen Fächern des Wissens,

besonders aber
aus der Deutschen, der Klassischen und

der Französischen Litteratur,
so wie aus der Litterar : Geschichte,

enthaltend,
aen 31. August 1829 und folg. Tage

in der Wohnung des Verstorbenen,
in der Belstraße zu Ikehoë,

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öffentlich versteigert werden soll.

behoe, gedruct bei P.S. Schonfeldt. 1829.

Zur Nachricht.

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Für Auswärtige nehmen Aufträge an ;

1. In Hamburg: Herr Schwormstådt.

2. In Ikehoe : Here Pastor Pietheer.

Candidat Schroder.

Goldarbeiter Müller.
· Buchdrucker Schönfeldt:

Buchbinder 'v. Ancken.

Gerichtsdiener Kabler. Briefe werden postfrei erbeten, so wie unbekannte Committenten auch vorher wegen der Bezahlùng" für sie anzukaufender Bücher hinlängliche Sicherheit geben müssen. Denn ohne Entrichtung des Kaufpreises kón: nen keine Bücher verabfolgt werden, und wenn sel: bige innerhalb drei Wochen nach beendigter Auction nicht gegen Bezahlung abgefordert worden sind: ro werden sie auf Kosten des Käufers von Neuem ver: kauft. Die Bezahlung geschieht in Schleswig-Hols steinischem oder in Hamburger Courant. Der Louis d'or wird zu 14 mf, der Species : Ducaten zu 7 mk 12 ß angenommen. Die Versendung der Bücher erfolgt auf Kosten der Käufer.

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vo r wo r t.

Nachstehendes Verzeichniß der fo reichhaltigen, als ausgesuchten Bibliothek des verstorbenen Herrn Dr. Ph.. Johann Gottwerth Müller, Verfassers von Siegfried von Lindenberg und einer bedeutenden Reihe anderer Romane, gibt den Bücherfreunden eine schöne Gelegenheit, ihre Schåße zu bereichern. Denn aus

Fächern des menschlichen Wissens wird man viele Seltenheiten finden, und von nicht wenigen dieser Ra: ritåten Doubletten, von einigen sogar drei Eremplare. Es ist aber unnöthig, hier Beispiele aufzuführen, da es bei jedem Buche bemerkt 'ist, wenn es nicht zu den gewöhnlich vorkommenden gehört; und zwar ist dieses nach der Angabe des gelehrten verstorbenen Bes sikers, der zugleich auch ein gründlicher Litterator war, geschehen, indem er eß vorne in jedem Buche selbst angeführt hat, wenn es in irgend einer Firsicht aus:

gezeichnet ist, mit Hinweisung auf litterarische Hülfs: I mittel. Auch hat er in viele Bücher noch sonstige

fritische, oder biographische Bemerkungen geschrieben. Um dieselben kenntlich zu machen, sind sie in dem Vers zeichnisse mit einem * bezeichnet worden. Noch ist anzuführen, daß der Herr Doctor fast jedes Buch mit seinem Namen versehen hat, ein Umstand, der vielen Käufern lieb sein muß, da dieser Name ohne Zweifel zu den berühmteren Deutschlandes gehört. Die Hand: schrift ist äußerst zierlich und deutlid).

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